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Fußball-Wettskandal löst Forderungen auf ein Sportschutzgesetz aus

Fußball-Wettskandal löst Forderungen auf ein Sportschutzgesetz aus Fußball-Wettskandal: Beate Merk (CSU) entwarf ein Sportschutzgesetz. © dpp

CDU-Politikerin Beate Merk regierte auf den Fußball-Wettskandal mit dem Entwurf eines Sportschutzgesetzes. Dieses sieht Bestrafungen von 10 bis 15 Jahren vor.

München. Nach dem bekannt werden des aktuellen Fußball-Wettskandals will das bayerische Justizministerium Betrug im Sport künftig als Verbrechen ahnden. Die “Süddeutsche Zeitung” berichtete vorab in ihrer heutigen Donnerstagsausgabe, dass Ministerin Beate Merk (CSU) bereits einen Entwurf für ein Bundes-Sportschutzgesetz ausgearbeitet habe.

Der Entwurf sieht vor, Doping, Bestechung, Bestechlichkeit und sonstige betrügerische Manipulation Strafrechtlich zu verfolgen. So soll laut der “Süddeutschen Zeitung” künftig gegen Sportbetrüger mit allen strafprozessualen Möglichkeiten bis hin zur Telefonüberwachung ermittelt werden können. Ferner solle Doping  in all seinen Erscheinungsformen bestraft werden können, so auch das Doping mit Eigenblut, was bislang strafrechtlich nicht verfolgbar war.

Anti-Doping-Gesetz wurde bereits vor drei Jahren vorgeschlagen

Darüber hinaus sieht das Gesetz vor, sowohl die Sportler selbst, als auch Ärzte, Trainer und Sportfunktionäre zu bestrafen, wenn diese andere zum Gebrauch von Dopingmitteln verleitet haben. Die Strafen sollten bis zu 10, bei gewerbsmäßigem Doping bis zu 15 Jahren Haft reichen.

Ein ähnliches Anti-Doping-Gesetz hatte Bayern bereits vor drei Jahren vorgeschlagen. Nun plant der Freistaat im Süden Deutschlands den Gesetzentwurf in den Bundesrat einzubringen. (gr/ddp)

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