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Rauchende Menschen verlieren im Durchschnitt zehn Lebensjahre. Frauen reagieren jedoch empfindlicher auf die Belastung durch Rauchen und Passivrauchen als Männer. Das geht aus einem neuen Report des Deutschen Krebsforschungszentrums hervor.
Das Rauchen ist seit einigen Monaten noch stärker in die Kritik geraten insbesondere seitdem es das viel diskutierte Rauchverbot gibt. Mittlerweile gibt es in diesem Zusammenhang allerdings bereits zahlreiche Klagen gegen das Rauchverbot und einige Lockerungen. Experten gehen zudem davon aus, dass es auch in den kommenden Monaten noch viel Bewegung in dieser Sache geben wird.
Rauchende Frauen haben nicht nur ein höheres Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen (COPD) und Osteoporose. Die Nikotinsucht hat auch Einfluss auf den Menstruationszyklus und die Fruchtbarkeit.
In der Schwangerschaft steigert das Rauchen zudem das Risiko für Gesundheitsschäden schon bei Ungeborenen. Kinder rauchender Mütter und Väter leiden häufiger an Atemwegserkrankungen, Asthma und Mittelohrentzündungen. Die Zahl der Lungenkrebserkrankungen ist bei Frauen seit etwa zehn Jahren kontinuierlich gestiegen.
In Deutschland stellt diese Krebsart die häufigste Krebstodesursache bei Männern dar und mit 12 000 Fällen im Jahr schon die dritthäufigste Krebstodesursache nach Brust- und Darmkrebs bei Frauen. Etwa 85 Prozent der Lungenkrebstodesfälle werden auf das Rauchen zurückgeführt. Zudem verursachen Behandlungen, die aufgrund von Krankheiten als Folge des Rauchens durchgeführt werden müssen, erhebliche Kosten und belasten damit das Gesundheitssysem. mp/kosi
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