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© Landeszentrums fuer Zell- und Gentherapie/ ddp
Amerikanischen Wissenschaftlern ist im Kampf gegen Parkinson offenbar ein großer Schritt gelungen. In einer klinischen Studie wurde Parkinson-Patienten ein bestimmtes Gen direkt ins Gehirn eingeschleust, woraufhin sich die Beweglichkeit der Probanden innerhalb von sechs Monaten um rund 23 Prozent verbessert hat.
Im Fachjournal “Lancet Neurology” erklärten die Mediziner um Peter LeWitt vom Henry Ford West Bloomfield Krankenhaus im US-Staat Michigan, sechs Patienten, die bereits an Parkinson im fortgeschrittenen Stadium litten, das zusätzliche Gen, das dem Gehirn Informationen liefern und den Stoffwechsel ausgleichen soll, direkt ins Zwischenhirn gespritzt zu haben.
Hierbei waren die Erfolge deutlich größer als bei 21 weiteren Probanden bei denen der Eingriff nur vorgetäuscht wurde. Bei diesen konnten zwar ebenfalls Fortschritte festgestellt werden, die mit einer um 12,7 Prozent verbesserten Beweglichkeit aber deutlich geringer ausfielen.
Weder die Patienten noch die die behandelnden Ärzte waren während der Therapie darüber informiert, wer das Gen gespritzt bekommen hat und wer lediglich einem “Placebo-Eingriff” unterzogen wurde. Derlei Scheinoperationen dienen in der Forschung als Kontrolle, sind aber gerade bei den Medizinern, die diese durchführen müssen, äußerst umstritten.
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