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YouTube hat im Rechtsstreit um den Vorwurf von Urheberrechtsverletzungen auf ihrer Video-Website nur anonymisierte Nutzerdaten an den US-Medienkonzern Viacom übergeben. Das ging aus einer Mitteilung der Google-Tochter YouTube am Montagabend hervor.
Ein New Yorker Bezirksgericht gab Anfang des Monats der Forderung von Viacom statt, dem Unternehmen Einblick in das Nutzerverhalten bei YouTube zu geben. Der Medienriese, zu dem unter anderem der Musiksender MTV gehört, verklagte YouTube und Google auf eine Milliarde Dollar Schadenersatz.
Viacom hat es zum Ziel zu beweisen, dass der Erfolg von YouTube hauptsächlich auf der illegalen Veröffentlichung von urheberrechtlich geschütztem Material basiert. Damit man dies belegen kann, will Viacom die vorliegenden Nutzerdaten auswerten. In den Logdateien von YouTube sind die IP-Adressen und im Fall von angemeldeten Nutzern auch Login-Namen enthalten. Mit dieser Kombination ist es in vielen Fällen einfach, die Identität von Nutzern zu ermitteln. Bei YouTube stellen die Nutzer selbst die Videos online, Viacom wirft YouTube allerdings vor, bewusst nicht entschieden genug gegen die Urheberrechtsverletzungen vorzugehen.
Mit Viacom würden nun die technischen Details für die anonymisierte Übermittlung der Daten ausgemacht, ging aus dem YouTube Bericht weiter hervor. Viacom sei zudem mit der Forderung gescheitert, auch Zugang zu privaten Videos sowie der Suchtechnologie von YouTube zu bekommen, hieß es weiter.
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