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Google: Nutzer sollen vor Staatshackern gewarnt werden

Google: Nutzer sollen vor Staatshackern gewarnt werden Google: Nutzer sollen vor Staatshackern gewarnt werden © Joerg Koch/dapd

Der Suchmaschinenkonzern Google möchte seine Nutzer künftig vor Staatshackern warnen. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen Nutzer darauf hingewiesen werden, wenn es Hinweise auf mögliche Manipulationen bei den Datenverbindungen gibt.

Der Internetgigant Google will seine Nutzer in Zukunft vor Staatshackern warnen. Die Warnung soll auf sämtlichen, zum größten Teil kostenlosen Google-Diensten zu finden sein. Nach eigenen Angaben möchte das Unternehmen immer dann Alarm schlagen, wenn bei Usern Hinweise auf Manipulationen bei den Datenverbindungen entdeckt wurden. Bei einem entsprechenden Verdacht sollen dem Nutzer Warnhinweise eingeblendet werden.

Wie Google-Sicherheitsexperte Eric Grosse am Dienstag bekanntgegeben hat, sollen die Warnhinweise dem Nutzer immer dann eingeblendet werden, wenn er sich bei Google anmeldet. Auf dem eigenen Firmenblog gewährte der Suchmaschinenkonzern bereits einen Ausblick darauf, wie die Warnung in Zukunft aussehen soll. Demnach wird auf einem roten Hintergrund darauf hingewiesen, dass ein Angreifer im staatlichen Auftrag versuchen könnte, Zugang zum Computer des Nutzers oder dem Nutzerkonto zu bekommen.

Die Warnung enthält auch einen Link, über den Nutzer zu einer Seite gelangen, auf der sie sich darüber informieren können, wie sie künftig die eigenen Daten besser vor einem ungewollten Zugriff schützen können. Grosse betont in dem Blogbeitrag, dass das Erscheinen dieser Warnung jedoch nicht zwingend heißt, dass der Account von dem Nutzer bereits durch einen Staatshacker übernommen wurde. Nach Erklärungen von dem Sicherheitsexperten soll sie lediglich darauf hinweisen, dass Google einen Angriff dieser Art annimmt und dass der Nutzer demnach Ziel von einer Phishing- oder Malware-Attacke sein könnte.

Grosse unterstrich, dass die Nutzer dann jedoch sofort erforderliche Schritte zum Schutz von dem eigenen Account unternehmen sollten. Der Sicherheitsexperte erklärte jedoch nicht, woher der Suchmaschinengigant letztlich weiß, dass es sich um Angriffe von Staatshackern oder staatlichen Stellen handelt. Demnach können nach Angaben von Grosse keine Details preisgegeben werden, ohne dass man den üblen Akteuren eine weitere Hilfestellung gibt. Jedoch würden sowohl intensive Analysen als auch Berichte von Nutzern deutlich darauf hinweisen können, wenn es sich um Angriffe dieser Art handelt.

Bislang hat Google nicht verraten, warum man sich jetzt zu dieser Maßnahme entschlossen hat. Ähnliche Hinweise werden den Nutzern der Suchmaschine bereits seit Sommer vergangenen Jahres eingeblendet. Demnach glaubt Google erkennen zu können, wenn bei einem Nutzer die Verbindung vom Rechner zur Suchmaschine manipuliert wurde. Auch in diesem Fall wird dem Nutzer schließlich eine Warnung angezeigt. Damals stand in erster Linie ein Schadprogramm im Fokus, das als Virenscanner getarnt war. Es wurde auf mehreren Millionen Rechnern gefunden. Der Konzern konnte sich vor zwei Jahren auf Hilfe von der NSA verlassen, nachdem der Hackerangriff, der vermutlich aus China stammte, entdeckt wurde.

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