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Google: Unzufriedene Mitarbeiter durch Formel finden

Suchmaschinengigant Google will Medienberichten zufolge eine mathematische Formel entwickelt haben, nach der die Kündigungsbereitschaft von Mitarbeitern berechnet werden kann. Wie Google-Personalmanager Laszlo Bock im “Wall Street Journal” erklärte, soll die Wahrscheinlichkeit von Kündigungen berechnet werden, so dass Mitarbeiter, die das Unternehmen bald verlassen könnten, identifiziert werden, noch bevor diese selbst wissen, dass sie einen Kündigungswunsch verspüren.

Einzelheiten darüber, wie sich diese Formel, die noch getestet wird, zusammensetzt, gab Bock nicht. Sie soll jedoch auf Informationen aus Mitarbeiterbeurteilungen, Angaben zur Gehaltsentwicklung und Beförderungen basieren. Bock zufolge ist jetzt schon sicher, dass einer der wichtigsten Gründe für den Wunsch nach Veränderung Unterforderung am Arbeitsplatz ist.

Dem “Wall Street Journal” gegenüber äußerten frühere und derzeitige Google-Mitarbeiter, dass das Unternehmen Talente verliere, weil einige Mitarbeiter ihren Einfluss verlieren, wenn die Firma weiter wächst. Viele Google-Mitarbeiter klagen über eine inzwischen unpersönliche Personalpolitik. Außerdem wird befürchtet, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens langfristig darunter leiden wird, dass Top-Leute sich anderweitig umsehen.

Mit der neuen Formel sollen nun unzufriedene und unmotivierte Mitarbeiter identifiziert werden, allerdings ist unklar, wie Google solche Mitarbeiter dann im Unternehmen halten will.

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