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Griechenland: Luftfracht ins Ausland gestoppt

Griechenland: Luftfracht ins Ausland gestoppt Griechenland: Luftfracht ins Ausland gestoppt © Nigel Treblin/ dapd

Griechenland hat die Luftfracht ins Ausland aufgrund von mehreren Briefbomben vorübergehend gestoppt. In Berlin, Bologna und Athen tauchten in den vergangenen Tagen mehrere Briefbomben auf.

Polizeiexperten haben in Athen mehrere Verdächtige aufgrund der Paketbombenanschläge festgenommen. Zunächst gilt das ausgesprochene Post-Embargo für 48 Stunden. Es gilt für Briefe und Pakete, die ins Ausland verschickt werden sollen. Vermutlich haben Linksextremisten die Paket- und Briefbomben von Griechenland in mehrere Länder Westeuropas geschickt. Eine Bombe kam im Kanzleramt in Berlin an.

Die griechische Polizei erklärte, dass der Stopp der Auslieferungen von den Ermittlern empfohlen wurde und die Luftfahrtbehörden den Rat befolgt hätten. Durch den Auslieferungsstopp haben die Sicherheitsmitarbeiter ausreichend Zeit, um verdächtige Post zu prüfen.

Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou verurteilte die Anschlagsversuche der letzten Tage hart. Die Ermittlungen mit Blick auf die Verdächtigen laufen in Griechenland auf Hochtouren. Die zwei Verdächtigen, die bislang von der griechischen Polizei festgenommen wurden, hatten zwei Bomben bei sich. Sie waren an die belgische Botschaft in Athen und den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy gerichtet. Am Dienstagabend wurden zuletzt zwei Briefbomben am Athener Flughafen entschärft. Die beiden Bomben waren an Europol in Den Haag und an den Europäischen Gerichtshof in Luxemburg adressiert.







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