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„H2 Mobility“: Wasserstoff – Marsch!

„H2 Mobility“: Wasserstoff – Marsch! © Aral

Heute (10.September 2009) haben in Berlin Vertreter führender Industrieunternehmen im Beisein des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Wolfgang Tiefensee, ein Memorandum of Understanding (MoU) unterschrieben.

Danach sollen Möglichkeiten für den Aufbau einer flächendeckenden Infrastruktur zur Versorgung mit Wasserstoff in Deutschland geprüft werden, um die Serienfertigung von Elektrofahrzeugen mit Brennstoffzelle voranzutreiben. Partner der Initiative „H2 Mobility“ sind Daimler, EnBW, Linde, OMV, Shell, Total, Vattenfall und die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH).

Deutschland gilt innerhalb von Europa als Leitmarkt für emissionsfreie Mobilität. Führende Automobilhersteller gehen ab 2015 von mehreren hunderttausend Fahrzeugen e-Fahrzeugen aus.

In der ersten Phase des Memorandums sollen Konzepte für den Aufbau von neuen, Wasserstofftankstellen bis zum Jahr 2011 entwickelt werden. Hierzu sollen auch Mittel aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung eingesetzt werden. In Phase II soll nach einem einen Aktionsplan der bundesweite Ausbau des Wasserstofftankstellennetzes fortgesetzt werden, um die ab etwa 2015 vorgesehene Vermarktung von Elektrofahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb in Deutschland auch mit der entsprechenden Infrastruktur zu flankieren.

Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung: „Nach über 100 Jahren Verbrennungsmotor und Dominanz des Öls stehen wir heute vor einer technologischen Zeitenwende im Verkehrsbereich. Deutschland soll mit seinen hervorragenden Ideen aus dem ganzen Land zum Marktführer für moderne Antriebstechnologien werden.

Damit sichern und schaffen wir neue Arbeit in den Märkten der Zukunft. Unser Ziel ist es, Elektromobilität mit Batterie und Brennstoffzelle weiter aus einem Guss zu fördern. Heute wird deutlich: Deutschland gibt beim Thema Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie den Takt vor.“

Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstandes Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Beim Brennstoffzellen-Auto kommt aus dem Auspuff ausschließlich Wasserdampf. Das ist gut für die Umwelt und die Menschen – und genau darum wollen wir diese Technologie so schnell wie möglich zur Marktreife bringen.

Flächendeckend wird die Brennstoffzelle aber nur auf die Straße kommen, wenn man den Wasserstoff auch jederzeit nachtanken kann: Aus diesem Grund treiben wir gemeinsam mit Mineralölkonzernen, Energieversorgern und der Politik auch den Aufbau der nötigen Infrastruktur voran.“

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