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Thomas L. hatte per E-Mail den Mord an seiner Frau und der gemeinsamen Tochter gestanden und seinen Selbstmord angekündigt. Am Freitag wurde er in einem Berliner Hotel mit Schnitt- und Stichwunden gefunden – Hinweise auf eine Fremdeinwirkung bei seinen Verletzungen gibt es nicht.
Nach seinem Suizidversuch bleibt der tatverdächtige Vater Thomas L. rund eine Woche nach dem Familiendrama in Harrislee bei Flensburg vorerst in einem Berliner Krankenhaus. Wie ein Polizeisprecher am Montag in Flensbrug mitteilte, machte Thomas L. bei der Verkündung des Haftbefehls am Wochenende durch eine Haftrichterin des Amtsgerichts Berlin-Tiergarten keine Angaben zur Tat. Der 37-Jährige soll, sobald sein Gesundheitszustand es erlaubt, in den Norden verlegt werden. Voraussichtlich soll dies in etwa zwei Wochen geschehen. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung bei seinen Verletzungen werden ausgeschlossen.
Am vergangenen Freitag war der Familienvater in einem Berliner Hotel mit Schnitt- und Stichwunden im Hals und Oberkörper aufgefunden worden. Kurz zuvor hatte er per E-Mail den Mord an seiner 36 Jahre alten Ehefrau und seiner siebenjährigen Tochter gestanden und Suizid angekündigt.
Der 37Jährige hatte nach der Tat am vergangenen Montagabend Feuer in dem Einfamilienhaus der Familie in einem Neubaugebiet in Harrislee gelegt und daraufhin mit einem schwarzen Kombi verschwunden. Der Geschäftsmann gab eine angebliche Erpressung und Bedrohung als Motiv für die Tat an. (ddp/ba)
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