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Hellseher, Wahrsager und Astrologen schnitten einer Untersuchung der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung Parawissenschaften (GWUP) nach im Jahr 2007 schlecht ab. Entweder war die Vorhersagen falsch oder so ungenau formuliert, dass man viel hineininterpretieren konnte.
So wurde z.B. vorhergesagt das Fürst Albert II. von Monaco heiraten sollte oder dass Cannabis legalisiert wird. Das einzige vorausgesagte Ereignis welches auch eintrat, war der Tod vom Tenor Pavarotti.
„Die Zukunft ist nun mal nicht festgelegt und lässt sich weder aus der Glaskugel noch aus den Sternen voraussagen“, erklärte der Mainzer Mathematiker Michael Kunkel, der 185 Prognosen für das Jahr 2007 überprüft hat.
Einfach ließen sich die Prognosen von Karsten Kröncke aus Freiburg überprüfen. Er sagt seit Jahren voraus, ob der DAX an einem Handelstag steigt oder fällt. In den ersten elf Monaten 2007 lag seine Trefferquote nach Kunkels Analyse, gerade mal bei knapp 47 Prozent, man hätte also genauso gut würfeln können. Fehlende Geschäftstüchtigkeit könne man Kröncke allerdings nicht vorwerfen: Ein etwa 35-seitiges astrologisches großes Gutachten kostet bei ihm in etwa 1700 Euro.
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