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Herzschmerz im digitalen Zeitalter

Herzschmerz im digitalen Zeitalter © Iurii Sokolov - Fotolia.com

Nach einer Trennung können viele Menschen ihren Ex-Partner einfach nicht aus dem Kopf bekommen. Deswegen verfolgen sie dessen Leben täglich im Internet. Doch dieses Verhalten ist nicht gesund.

Wie das Netz uns verändert

Wenn jemand unfreiwillig zum Single wird, werden automatisch emotionale Reaktionen ausgelöst, die man nicht verhindern kann. So will man oft zuerst seinen Ex zurückerobern. Wenn diese Strategie scheitert, empfindet man Schmerz und manchmal sogar Wut. Diese Trennungsphasen sind über die Jahrhunderte nahezu gleich geblieben. Jedoch haben sich die Umstände und äußeren Einflüsse enorm verändert. Während man früher versucht hat, im Stillen die Gründe des Scheiterns zu hinterfragen, wird heute stattdessen lieber ein trauriger Liebessong an die digitale Pinnwand gepostet. Statt sich alte gemeinsame Fotos anzuschauen, wird der Beziehungsstatus öffentlich geändert. Nun wurde auch wissenschaftlich festgestellt, dass durch die neuen Medien der Rückblick auf die Beziehung verklärt und die wesentlichen Gründe für das Aus ausgeblendet werden.

Ungesundes Verhalten im Internet

Früher hätte man Freunde und Bekannte über den Ex ausgefragt und solange genervt, bis sie abgewinkt hätten. Heute gibt es Social Communities, die es erlauben, das private Leben einer Person heimlich weiter zu verfolgen. Dadurch wird jedoch laut Experten der Ablösungsprozess enorm erschwert. Das Eindringen in das Leben eines Ex-Partners durch wenige Klicks ist weit verbreitet. Viele Menschen betrachten die neusten Bilder und Statusmeldungen, um sich dem Ex näher zu fühlen. So wird einem der Ex-Partner jedoch auch nie richtig fremd. Das Vergessen wird unmöglich. Dem Verflossenen hinterher zu surfen, verletzt vielmehr Gefühle. So kann ein Blick auf das virtuelle Profil einem Herzschmerzen bereiten, wenn ein neuer Partner ins Spiel kommt – egal, auf welcher Seite. Ein neuer Beziehungs-Status wird genauso zum Aufreger wie ein Profilfoto mit einer fremden Person. Das Internet ist dabei noch gefährlicher als ein direktes Treffen, denn im Netz findet keine Kommunikation statt, sodass es viel häufiger zu Missverständnissen und falschen Interpretationen kommt. Wer seinen Ex-Partner über einen längeren Zeitraum obsessiv verfolgt, sollte Hilfe bei einem Experten suchen. Manchmal genügt ein guter Rat, um den Kreislauf zu durchbrechen.

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