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Indien: Mutmaßlichen Vergewaltigern droht Todesstrafe

Indien: Mutmaßlichen Vergewaltigern droht Todesstrafe Indien: Mutmaßlichen Vergewaltigern droht Todesstrafe © AP / Staffing / Mahesh Kumar A.

Den mutmaßlichen Vergewaltigern einer 23 Jahre alten Studentin in Indien droht die Todesstrafe. Fünf der sechs Beschuldigten wurden am Donnerstag von der Staatsanwaltschaft offiziell angeklagt.

In Indien droht den mutmaßlichen Vergewaltigern einer 23 Jahre alten Studentin die Todesstrafe. Wie bekannt wurde, hat die Staatsanwaltschaft fünf von insgesamt sechs Beschuldigten am Donnerstag angeklagt. Sie wurden der Gruppenvergewaltigung, sowie des Mordes vor einem Gericht in Neu-Delhi angeklagt.

Der Vater der 23 Jahre alten Studentin hat indes die Todesstrafe gefordert. Für Indien ist das Martyrium der jungen Frau zu einem Symbol für die in dem Land präsente Gewalt gegen Frauen geworden. In seinem Heimatdorf Mandwara Kalan erklärte der Vater der jungen Frau, dass vom ganzen Land die Hängung der Täter verlangt werde.

Wie die Polizei erklärt hat, haben die Männer bereits zugegeben, dass sie die Frau vergewaltigt und im Anschluss gefoltert haben. Ihre Absicht sei es nach eigenen Aussagen gewesen, der jungen Frau eine Lektion zu erteilen. Mitte Dezember war die Physiotherapie-Studentin in einem privaten Kleinbus von mehreren Männern in Neu-Delhi vergewaltigt worden. Die Männer misshandelten sie mit einer Eisenstange und warfen sie anschließend aus dem fahrenden Bus. Der Fahrer des Busses soll nach Polizeiangaben im Anschluss versucht haben, die junge Frau zu überfahren.

Ihrem Freund, der den Angriff der Männer überlebte, gelang es, sie zur Seite zu ziehen. In einer Klinik kämpfte die Studentin anschließend fast zwei Wochen ums Überleben. Erst im Anschluss wurde sie zu einer weiteren Behandlung nach Singapur verlegt. Am Samstag erlag sie in Singapur ihren schweren Verletzungen. In ganz Indien löste der Fall einen Sturm der Entrüstung aus. In zahlreichen Städten gingen Tausende Menschen auf die Straße. Von der Regierung forderten sie schließlich einen besseren Schutz für Frauen im Land.

Im Schnitt wird in Indien im Rhythmus von 20 Minuten eine Vergewaltigung gemeldet. In schwarzen Roben demonstrierten Anwälte am Donnerstag vor dem zuständigen Bezirksgericht. Der Fall soll in einem Schnellverfahren verhandelt werden. Auch weiterhin sieht sich das Gericht derzeit gezwungen, einen Pflichtverteidiger für die mutmaßlichen Vergewaltiger zu ermitteln. Bislang hat sich noch kein Anwalt dazu bereiterklärt, die Angeklagten bei dem Prozess zu vertreten.

Für den Prozess wurde von der Polizei ein Dossier mit Beweisen, sowie Vorwürfen gegen die Männer zusammengestellt. Das Dossier soll Berichten zufolge etwa 1000 Seiten umfassen. Unter diesen befinden sich auch die Aussagen des Freundes der Studentin, sowie eines Mannes. Er soll vor der Tat von den Männern ausgeraubt worden sein. Aus Polizeikreisen erfuhr indes die Nachrichtenagentur Reuters, dass sich die Studentin versuchte gegen die Männer zu wehren. Demnach soll sie drei von ihnen gebissen haben.

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