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Nun hat die Finanzkrise auch die Kaufhauskette Woolworth erreicht. Einem Bericht des Nachrichtensenders n-tv zufolge, hat die Billigkaufhauskette in Deutschland Insolvenz angemeldet.
Einem Bericht des Nachrichtensenders n-tv hat die Billigkaufhauskette Woolworth in Deutschland Insovlenz angemeldet. Das teilte mittlerweile auch das Frankfurter Amtsgericht mit. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Frankfurter Rechtsanwalt Ottmar Hermann bestellt. Bereits am vergangenen Samstag soll der Antrag eingegangen sein.
Die DWW Woolworth Deutschland GmbH & Co. KG ist eine Einzelhandelskette in Deutschland. Angeboten werden fast alle Non-Food-Artikel, hauptsächlich aber Textilien, Haushaltsartikel, Schreibwaren, Spielwaren, Schuhe, Lederwaren sowie Süßwaren.
Die DWW besitzt 330 Läden in Deutschland und neun in Österreich. Diese gliedern sich in 202 Kaufhäuser und 128 “Minis” mit geringerer Verkaufsfläche. Die Gesamtverkaufsfläche beträgt circa 400.000 m². Der Umsatz der DWW betrug 2005 1,0 Milliarden EUR. Dieser teilt sich auf in 22% im Foodbereich, 36 % im Nonfoodbereich und 42 % im Textilbereich.
Die Logistik und Warenversorgung wird zentral im Distributioncenter in Bönen durch die 100 %ige Tochter DW Logistics GmbH & Co. KG abgewickelt. Dieses wurde 1992 gebaut und bis 2002 weiterentwickelt. So findet heute eine zentrale Belieferung aller Läden von dort aus statt. Der Konzern beschäftigte 2005 circa 14.600 Mitarbeiter.
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