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Insolvenzantrag von Arcandor sehr wahrscheinlich

Arcandor wird vermutlich die Insolvenz beantragen. Das Management will ihren Antrag auf staatliche Hilfen offenbar nicht nachbessern.

Hamburg/Essen. Das Management des Essener Warenhauskonzerns Arcandor will offenbar die Insolvenz beantragen. Nach Informationen von Spiegel-Online verzichtet das Unternehmen darauf, seinen Antrag auf einen staatlichen Notkredit nachzubessern.

Spiegel- Online beruft sich dabei auf Aussagen von Regierungskreisen. Demnach sollArcandor-Chef Karl-Gerhard Eick die Entscheidung bereits dem Kanzleramt bekannt gemacht haben. Die Frist für eine Nachbesserung des Konzeptes wolle Arcandor wolle verstreichen lassen. Damit stehe der Insolvenzantrag unmittelbar bevor.

Ferner hieß es, dass die Regierungskreise davon ausgehen, dass nun die Verhandlungen zwischen dem Metro-Konzern und Arcandor über eine Übernahme des Karstadt-Warenhausgeschäftes weitergeführt werden. Nachdem der Bund gestern die beantragte Rettungsbeihilfe über 437 Millionen Euro ablehnte und weitere Zugeständnisse von Banken, Vermietern und Eigentümern des Unternehmens verlangte, berät der Arcandor-Vorstand seit heute Morgen über Rettungspläne für das Unternehmen. (gr/ddp)

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