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Iran: Atomverhandlungen wurden beendet

Iran: Atomverhandlungen wurden beendet Iran: Atomverhandlungen wurden beendet © Steffi Loos/dapd

In Kasachstan wurden die seit zwei Tagen andauernden Verhandlungen über das Atomprogramm des Irans ohne Ergebnisse beendet. Wie bekannt wurde, soll nun ein weiteres Expertentreffen in Kürze in Istanbul stattfinden.

Die seit zwei Tagen andauernden Verhandlungen in Kasachstan, die sich mit dem Atomprogramm des Irans auseinandergesetzt haben, wurden ohne konkrete Ergebnisse beendet. Wie indes bekannt wurde, soll es in naher Zukunft ein weiteres Expertentreffen geben. Dieses soll in Istanbul stattfinden. Die Verhandlungen haben in der in Kasachstan gelegenen Großstadt Almaty stattgefunden.

Das Atomprogramm der Islamischen Republik gilt international als äußerst umstritten. Bereits im Vorjahr gab es ein entsprechendes Expertentreffen in der türkischen Stadt Istanbul. Dieses soll nun erneut stattfinden. Nach dem Expertentreffen in Istanbul soll es Berichten zufolge abermals zu Verhandlungen in Almaty kommen. Bislang steht hierfür aber noch kein genaues Datum fest. Am Mittwoch wurde deutlich, dass auch weiterhin unklar ist, ob es in dem seit Jahren andauernden Streit zu Annäherungen kommen wird.

Wie indes bekannt wurde, haben die fünf UN-Vetomächte gemeinsam mit Deutschland ein neues Angebot für Teheran vorgelegt. Das Angebot der 5+1-Gruppe soll nach aktuellen Berichten offenbar eine mögliche Abmilderung von einigen Sanktionen vorsehen. Diese sollen sich beispielsweise auf den Bankensektor des Irans beziehen. Für eine Abmilderung der Sanktionen soll der Iran gleichzeitig aber auch sein Entgegenkommen signalisieren.

Bereits zu Beginn des zweiten Verhandlungstages in Kasachstan haben sich die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton, sowie Said Dschalili getroffen. Dschalili ist iranischer Chefunterhändler. Zwischen Beiden soll es erneut zu einem bilateralen Gespräch gekommen sein. Von Ashton wird auch weiterhin die aktuelle 5+1-Gruppe geleitet.

Das islamische Land wird vom Westen indes anhaltend beschuldigt, dass unter dem Deckmantel einer zivilen Nutzung von Kernenergie ein eigenes Atomwaffenprogramm aufgebaut wird. Bisher wird von Seiten der Weltmächte darauf bestanden, dass die Anreicherung von Uran von Seiten Teherans auf maximal 20 Prozent eingestellt wird. Demnach müsse jenes Uran, das bereits angereichert wurde, in einem Drittland gelagert werden. Darüber hinaus soll durch den Iran die neue Anreicherungsanlage in Fordo geschlossen werden.

Auch weiterhin wird von Seiten des Irans dagegen auf dem Recht zur zivilen Nutzung von Kernenergie beharrt. Das islamische Land hat von der 5+1-Gruppe zudem die Aufhebung von sämtlichen Sanktionen, die gegen den Iran verhängt wurden, gefordert. Das Atomprogramm des Irans sorgt international für deutliche Kritik. Bislang weigerte sich das Land jedoch von diesem abzulassen. Immer wieder wird indes darauf verwiesen, dass die Kernenergie im Iran lediglich in ziviler Form genutzt werde.

Auf dem dafür vorhandenen Recht wird von Seiten des Irans auch weiterhin beharrt.

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