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JIM-Studie 2010: Jugendliche kennen Problemfelder im Internet © Philipp Guelland/ dapdDie durch den Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest durchgeführte JIM-Studie 2010 belegt, dass Jugendliche die Problemfelder im Internet kennen und vorsichtiger mit dem Medium agieren.
Mehrfach wurde vor den Gefahren des Internets für Jugendliche gewarnt. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Jugendliche die Gefahren kennen und wissen, wie sie sich schützen können. Nach den Ergebnissen der JIM-Studie 2010, die vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest durchgeführt wurde, sind junge Menschen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren vorsichtiger im Umgang mit dem Web.
Nach den Aussagen von Sozialwissenschaftler Thomas Rathgeb kennen sie die Problemfelder und wissen, wie sie sich vor ihnen schützen können. Die größten Gefahren sehen die Jugendlichen in Abzock- und Betrugsversuchen, sowie im Cybermobbing.
79 Prozent der Jugendlichen in diesem Alter verfügen mittlerweile über einen eigenen PC oder einen Laptop. Den Studienergebnissen zufolge verbringen die Jungen und Mädchen täglich rund 138 Minuten im Web. Den Großteil der Zeit nutzen sie zur Kommunikation. Eine besondere Anziehungskraft auf Jugendliche haben der JIM-Studie zufolge die sozialen Netzwerke.
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