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John-Lennon Gymnasium: Schüler wollen nicht später zur Schule

Schüler sprechen sich gegen späteren Unterrichtsbegin aus. Freizeitgestaltung in Gefahr. Schule muss jetzt entscheiden.

Die Initiative am John-Lennon Gymnasium in Berlin für einen späteren Unterrichtsbegin scheint gescheitert zu sein. Ein Großteil der Schüler hat sich in einer Umfrage überraschend gegen einen Schulbegin erst um 9.00 Uhr ausgesprochen. Damit wurde der Vorschlag von Schulsprecher Simon Baucks abgelehnt.

Jetzt muss die Schulkonferenz eine Entscheidung darüber treffen, wann der Unterricht in Zukunft an der Schule beginnen soll. Baucks hatte seinen Vorschlag für einen späteren Schulstart mit wissenschaftlichen Untersuchungen begründet, aus denen hervorgeht, dass die Leistungsfähigkeit bei Jugendlichen ab einem bestimmten Alter morgens um 8.00 Uhr in etwa so groß ist wie um Mitternacht.

Es wird vermutet, dass eine Mehrheit von fast 60 Prozent für einen Schulstart um 8.00 Uhr gestimmt hat, da sie ansonsten ihre Freizeitgestaltung am Nachmittag in Gefahr sehen, da der Unterricht dann logischerweise nach hinten verschoben würde. (dtn/fm)

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