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Jubelstürme in München

 

Starsopranistin Edita Gruberova hat bei ihrem Rollendebüt als Lucrezia Borgia in Gaetano Donizettis gleichnamiger Oper am Montagabend im Münchner Nationaltheater einen umjubelten Triumph gefeiert. Die 62 Jahre alte Künstlerin, die in der Slowakei geboren wurde, zog das Publikum in Donizettis Belcanto-Oper mit makellosen Koloraturen und Spitzentönen in ihren Bann.

Ebenso wurde das Publikum im ausverkauften Haus der Bayerischen Staatsoper vom italienischen Bariton Franco Vassallo als Herzog Don Alfonso und dem slowakischen Tenor Pavol Breslik als Gennaro zu Jubelstürmen hingerissen. Das Bayerische Staatsorchester und der Staatsopernchor standen unter Leitung des französischen Dirigenten Bertrand de Billy.

Erstmals seit mehr als 160 Jahren stand Donizettis selten gespielte Oper «Lucrezia Borgia» wieder auf dem Spielplan der Bayerischen Staatsoper. Die konventionell komponierte Nummernoper handelt von der Herzogin und Giftmischerin Lucrezia Borgia, Gemahlin des Duca D´este in Ferrara, die liebevolle Mutter und ruchlose Mörderin ihres Sohnes Gennaro ist.

Bei seiner Inszenierung setzte Regisseur Christof Loy auf ausgefeilte Personenregien und Chorführung. Die Bühne von Henrik Ahr war betont schlicht. Sie zeigte neben wenigen Möbelstücken nur eine graue Wand mit dem weiß leuchtenden Titel der Oper.

(ddp/ij)

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