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News vom 28. Mai 2008
Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer ist vom Bundeskartellamt mit einer Geldbuße in Millionenhöhe belegt worden. Grund sind wettbewerbswidrige Preisabsprachen mit deutschen Apotheken.
Die Strafe in Höhe von gut zehn Millionen Euro wurde gegen die Konzerntochter Bayer Vital verhängt, wie die Behörde mitteilte. Die Bayer-Tochter vertreibt rezeptfreie Arzneimittel der Bayer-Marken in Deutschland.
Nach Angaben des Kartellamts sorgte der Konzern durch Absprachen mit Apotheken dafür, dass es keine dauerhaften Preissenkungen für rezeptfreie Bayer-Mittel gab. Das wirkte sich nach Ansicht der Behörde unter anderem beim Schmerzmittel Aspirin negativ für die Verbraucher aus.
Bayer kündigte an, die Strafe zu akzeptieren. Der Konzern verwies jedoch darauf, dass er die rechtliche Lage anders einschätze als die Wettbewerbshüter.
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