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News vom 12. November 2008
Auch dem ADAC reicht das ewige Hin und Her bei der Kfz-Steuer. Der Club begrüßte zwar die befristete Aussetzung der Steuer für Neuwagen, sie müsse jedoch gleich mit einer Umstellung des Systems auf eine CO2-orientierte Basis verabschiedet werden. gekoppelt werden. „Das endlose Hickhack um die Kfz-Steuer muss endlich aufhören“, fordert ADAC-Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker. Wer jetzt ein Auto kaufen möchte, müsse auch wissen, woran er in zwei Jahren ist.
Nach Ansicht des ADAC könne eine Neuregelung der Kfz-Steuer während des kommenden Jahres erfolgen. Konkrete Pläne lägen längst vor, so dass es keinen Grund gebe, das Thema weiter auf die lange Bank zu schieben. Der ADAC hat bereits 2004 ein aufkommensneutral gestaltetes Konzept zur Reform der Steuer entwickelt und der Politik vorgestellt. Die neue Steuer orientiert sich dabei nicht mehr am Hubraum, sondern am CO2-Ausstoß. Betroffen wären nur die Käufer von Neuwagen, bereits zugelassene Kfz würden wie bisher besteuert.
Als weiterer befristeter Baustein könnte eine – derzeit ebenfalls diskutierte – Abwrackprämie für endgültig stillgelegte Altfahrzeuge dienen. Ein solcher Schritt würde nach Ansicht des ADAC ebenfalls die ökologische Modernisierung des Fahrzeugparks fördern. (ar/jri)
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