News & Schlagzeilen aus aller Welt
© Sascha Schuermann/ ddpNachdem dem Textildiscounter Kik in den vergangenen Wochen vorgeworfen worden war, in Deutschland Dumpinglöhne zu zahlen, hat das Unternehmen erste Konsequenzen daraus gezogen und teilte mit, dass man ab 1. Oktober den Basislohn für seine Beschäftigten auf mindestens 7,50 Euro anheben werde.
Vor allem für die 3.000 Aushilfskräfte in ländlichen Regionen bedeute das mehr Geld. Ebenso sei im Juni die Ausbildungsvergütung um durchschnittlich neun Prozent angehoben worden.
Eigenen Angaben der Kik Textilien und Non-Food GmbH zufolge werden in Ballungsräumen bereits höhere Stundenlöhne gezahlt. Das mehrheitlich zur Tengelmann-Gruppe gehörende Unternehmen, das in Deutschland in 2480 Geschäften rund 18.000 Mitarbeiter beschäftigt, will die Lohnerhöhung als „Signal im Einzelhandel“ verstanden wissen. Mit der Anhebung der Basislöhne setzte Kik einen ersten Schritt eines Strategiewechsels um. „Wir wollen hier – als erster Textildiscounter – ein Signal setzen“, erklärte Kik-Gründer Stefan Heinig.
Von Seiten der Gewerkschaft Ver.di wurde die Kik-Initiative begrüßt. Allerdings kündigte sie auch an, die Umsetzung genau zu kontrollieren zu wollen. Von einem Schritt in die richtige Richtung sprach der Verdi-Gewerkschaftssekretär für den Bereich Handel in Nordrhein-Westfalen, Folkert Küpers. Aber „ob 7,50 Euro ausreichen, muss im Einzelfall gesehen werden“, fügte er noch hinzu.
Ähnliche Nachrichten:
Letzte Nachrichten
Auch in den News
Die Entscheidung über Auf- und Abstieg lässt weiter auf sich warten. Nach über sieben Stunden Beweisaufnahme und der Anhörung von zehn Zeugen vertagte sich das Sportgericht des DFB am gestrigen Freitag und kündigte das Urteil über den Protest von Hertha BSC gegen die Wertung des Relegations-Rückspiels bei Fortuna Düsseldorf (2:2) für Montag um 15 Uhr [...]
Mehr Nachrichten
Weitere Schlagzeilen