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News vom 17. März 2010

Eine der meistbesuchten Seiten im Internet ist ohne Frage kino.to, doch auch kaum eine Seite wird so oft diskutiert. Die Frage, die sich die User am meisten stellen ist, ob kino.to legal ist oder nicht.
Eine Frage, die bisher nicht eindeutig beantwortet werden konnte, die Betreiber der Seite sind nach wie vor unbekannt und somit gibt es keine Gerichtsurteile. Kino.to ist eine deutschsprachige Video-on-Demand-Website, die auf Kinofilme, Serien und Dokumentationen spezialisiert ist.
Laut Alexa gehörte Kino.to im Juli 2009 zu den 50 meistbesuchten Websites in Deutschland. Die Betreiber selbst gaben an, dass kino.to monatlich von rund vier Millionen Usern besucht wird. Experten gehen davon aus, dass kino.to von rund 400.000 verschiedenen Benutzern pro Tag aufgerufen wird.
Auf der Webseite von Kino.to sind mehrere tausend viele deutschsprachige Videos kostenlos abrufbar. Die Betreiber gaben an, dass im im März 2010 „357.653 Folgen von Serien, 70.431 Filme und 6.718 Dokumentationen online sein sollen.
Nahezu alle Filme und Serien-Episoden sollen den Angaben zufolge, beispielsweise von verschiedenen Release Groups auf unterschiedlichen Streamhostern als so genannte Dupes oder Mirrors mehrmals vorhanden sein.
Kino.to legal?
Kino.to hostet nach eigenen Angaben keine eigenen Streams, sondern verlinkt nur Embedded Codes von verschiedenen Streamhostern. Filmfirmen und Lobbyorganisationen wie die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen halten das Angebot für rechtswidrig. So hafte Kino.to als Aggregator zumindest als Störer. Seit 2008 ermittelt die GVU gegen die Kino.to-Betreiber, die in Deutschland vermutet werden. Gefunden wurden diese bisher allerdings noch nicht.
Die von Kino.to benutzten Server befinden sich derzeit in Russland. Die Zulassungsbehörde für Internet-Adressen in Tonga (.to) schweigt sich über die Daten der Domain-Inhaber aus, so dass die Inhaber und Betreiber bisher nicht ausfindig gemacht werden konnten.
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