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Klimaanlagen: Große Temperaturunterschiede vermeiden

Herrschen draußen hochsommerliche Temperaturen, steigt in vielen Büros das Thermometer an. Computer, Drucker und Kopierer heizen die verbrauchte Luft zusätzlich auf.

Da ist es gut, wenn die Klimaanlage für frische Luft sorgt. „Vor allem bei längeren Hitzeperioden hilft eine solche Anlage, durch die gespendeten Kühle den Kreislauf zu entlasten“, erklärt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin von TÜV Rheinland. Doch hier lauert auch die Gefahr: Wer Büroräume gleich auf arktische Temperaturen herunter kühlt, verbessert das eigene Wohlbefinden keineswegs. Im Gegenteil: wenn die Temperaturdifferenz zwischen drinnen und draußen mehr als sechs Grad Celsius beträgt, belastet das den Körper und Kreislauf zusätzlich und kann zudem eine Erkältung oder einen steifen Nacken verursachen.

Klimaanlagen trocknen auch die Raumluft schneller aus, insbesondere wenn nicht gleichzeitig auf eine ausreichende Befeuchtung geachtet wird. Gerötete Augen, Hautirritationen oder eine laufende Nase können die Folge sein. „Bei 20 bis 22 Grad Celsius und etwa 40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit lässt es sich am besten aushalten“, so Dr. Roth. Das Gleiche gilt auch für zu Hause. Außerdem ist es wichtig, beim Betrieb der Anlage darauf zu achten, dass Fenster und Türen geschlossen sind, damit die Luft ungehindert zirkulieren kann. Nur so kann das Gerät die volle Leistung erbringen. Die Anlage sollte regelmäßig gewartet werden, das verringert die Infektionsgefahr durch Keime und sorgt dafür, dass beim Kühlen nicht zu viel Energie verbraucht wird.

Wer keine Klimaanlage besitzt, sollte in jedem Fall mit Hilfe eines Thermometers die Innenraumtemperatur im Auge behalten. Steigt die Temperatur über 26 Grad Celsius, lassen Konzentration und Leistungsfähigkeit rapide nach. Aber der Hitze kann schon mit einfachen Mitteln entgegen gewirkt werden: Geschlossene Jalousien oder Vorhänge schützen vor direkter Sonneneinstrahlung, so dass sich die Räume nicht zu sehr aufheizen. Des Weiteren wird empfohlen, fünf- bis sechsmal am Tag kräftig durchzulüften und nicht das Fenster dauernd gekippt zu lassen. Das vermeidet dauerhafte Zugluft und sorgt trotzdem für ein angenehmes Raumklima. wid/niza

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