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Körting hält Scientology-Verbotsverfahren für nicht durchsetzbar

Berlins Innensenator sieht in Scientology „eine eigentlich unbedeutende Organisation“

Nach der Aussage von Berlins Innensenator Ehrhart Körting von der SPD ist ein Verbot der umstrittenen Organisation Scientology vermutlich der Vergangeheit angehört. Ein Verbotsverfahren hätte wohl keine Aussicht auf großen Erfolg, teilte Körting am heutigen Donnerstag vor Beginn der Innenministerkonferenz (IMK) in der Stadt Potsdam im RBB-Inforadio mit.

Der Verfassungsschutz sei auf der Grundlage von Material aus den Bundesländern zwar zu der Erkenznis gekommen, dass die Organisationzwar  verfassungswidrig ist. Insgesamt müsse aber «Grundsatz der Verhältnismäßigkeit» in Deutschland gewahrt bleiben.

«Wir sind glücklicherweise entgegen ersten Vermutungen in der Situation, dass Scientology eigentlich eine unbedeutende Organisation ist»,erklärte Körting. Es sei ihr nicht überzeugend gelungen, «nennenswert Mitglieder zu gewinnen, auch nicht in Berlin». Nach den Worten des Innensenators wird in der Bundeshauptstadt aber weiter vor den Scientologen gewarnt. Die Organisation mit ihrer Deutschland-Zentrale in der Hauptstadt Berlin versuche weiterhin, Menschen psychisch und finanziell von ihnen abhängig zu machen.

(ddp/RR)

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