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Komasaufen im Trend: Platz 15 bei Klinikaufenthalten

_data_media_42_verzweiflung.jpg Einer Statistik der Techniker Krankenkasse nach liegt Komasaufen immer mehr im Trend. Die Zahl der Krankenhausaufenthalte nahm auch in 2008 weiter zu.

Auch in 2008 nahm die Zahl der alkoholbedingten Krankenhausaufenthalte von Kindern und Jugendlichen einer Statistik der Techniker Krankenkasse zufolge zu. Die Techniker Krankenkasse verzeichnete bei den unter 18-Jährigen im letzten Jahr 1.765 Einweisungen bei denen die Ärzte “Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol” diagnostizierten, das waren 174 Fälle mehr als im Jahr zuvor.

Auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet ergeben sich damit beinahe 20.000 alkoholbedingte Klinikaufenthalte von Minderjährigen. Mittlerweile steht Alkohol damit auf Platz 15 unter den häufigsten Ursachen für Klinikaufenthalte bei Kindern und Jugendlichen.

Mit Komasaufen oder Rauschtrinken bezeichnet man Alkoholkonsumverhalten, das zu einem Rausch führt. Ein Problem mit der Interpretation des Begriffes ist, dass „Alkoholrausch im weiteren Sinn“ verschiedene Bedeutungen umfasst: von einer kaum merkbaren Beeinträchtigung (leichter Schwips) über eine deutlich merkbare Berauschung über den starken Rausch (Vollrausch) bis zur komatösen Bewusstlosigkeit („Komatrinken“). Dagegen ist „Alkoholrausch im engeren Sinn“ mit „sehr starker Berauschung“ gleichzusetzen. (mg/dtn) Bild: Pixelio/Paul-Georg Meister

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