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Bis zum Nachmittag befanden sich noch acht Personen in stationärer Behandlung
Leipzig (ddp-lsc). Bei einem Brand in einem sechsgeschossigen Wohnhaus in Leipzig ist in der Nacht zum Donnerstag ein Mann ums Leben gekommen. Zudem mussten 30 Mieter mit Rauchvergiftungen von den Rettungskräften behandelt werden, wie Polizei und Stadtverwaltung am Donnerstag in Leipzig mitteilten. Von ihnen seien 22 Menschen zunächst ins Krankenhaus gebracht worden. Bis zum Donnerstagnachmittag befanden sich laut Polizei noch acht Personen in stationärer Behandlung. Sie waren nach Angaben der Stadtverwaltung über das völlig verqualmte Treppenhaus ins Freie geflüchtet.
Ursache für den Wohnungsbrand war nach Polizeiangaben mit hoher Wahrscheinlichkeit eine offene Flamme. Das Feuer war in einer Erdgeschosswohnung ausgebrochen, die seit längerer Zeit von der Stromversorgung getrennt war, so dass sich der Mieter mit Kerzenlicht behalf, wie die Polizei weiter mitteilte. Diese habe vermutlich das Mobiliar in Brand gesetzt, während der Mieter schlief.
Bei dem Verstorbenen soll es sich um den allein lebenden 62-jährigen Mieter der Einraumwohnung handeln. Die anderen Mieter, zum Großteil ältere Menschen, konnten laut Polizei teilweise in ihre Wohnung zurückkehren. (ddp)
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