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Vater muss sechs Jahre in Haft: Weil der 26-Jährige durch das Geschrei seines Sohnes überfordert war, schlug er dem Baby des Öfteren gegen den Kopf. Der Junge wird sein Leben lang geistig behindert und halbseitig gelähmt bleiben.
In Leipzig ist ein 26 Jahre alter Mann wegen Misshandlung eines Säuglings zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt worden. Am Dienstag sah es die 7. Strafkammer des Landgerichts Leipzig als erwiesen an, dass der Vater seinem Sohn lebensgefährliche Verletzungen zugefügt hat. Durch die Verletzungen werde das Baby sein Leben lang geistig behindert und halbseitig gelähmt bleiben.
Während des Prozesses hatte der 26-Jährige gestanden, im Mai vergangenen Jahres seinem acht Wochen alten Sohn mehrfach gegen den Kopf geschlagen zu haben. Als Grund nannte er, dass er durch das Geschrei des Jungen mit den Nerven am Ende und überfordert war.
Der Angeklagte hatte das Kind kurz nach der Tat mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht und erklärt, es sei ihm in der Badewanne aus den Händen geglitten. Zu diesem Zeitpunkt saß die drogenabhängige Mutter des Babys wegen Schwarzfahrens im Gefängnis. (ddp/ba)
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