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Lieferando VS Lieferheld: Online-Bestellplattformen im Cyberkrieg

Lieferando VS Lieferheld: Online-Bestellplattformen im Cyberkrieg © Peter Smola / pixelio.de

Der Kampf der Pizzaboten hat begonnen. In der linken Ecke Lieferando, in der rechten Ecke der Konkurrent Lieferheld. Trotz nahezu identischem Namen haben die beiden ein Problem miteinander: Der äußerst profitable Markt des Lieferdienstes. Der Streit zwischen den beiden Firmen ging so weit, dass mittlerweile die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Lieferheld präsentiert sich im World Wide Web passend zum Namen wie ein Superheld. In den Augen des Konkurrenten Lieferando ist das Unternehmen allerdings nur ein Wolf im Schafspelz. Vor einigen Wochen wurden nämlich die Server von Lieferando lahm gelegt. Schuld an dem Ganzen soll der Konkurrent sein, so die IT-Abteilung.

Das Berliner Start-up Lieferando hat eigenen Angaben zufolge bereits mehr als eine Million Bestellungen an über 5.600 Restaurants vermittelt. Aktuell läuft eine aggressive Expansion: Das Unternehmen konzentriert sich nicht nur auf den deutschen Markt, sondern vermehrt auch auf Länder wie Russland und Australien. In Österreich ist Lieferando seit 2011 vertreten. Die Online-Bestellungen mit lieferando in Österreich erfreuen sich seit dem großer Beliebtheit. Leckere Gerichte in Wien werden täglich bestellt und an private Haushalte sowie Büros ausgeliefert.

Superheld oder nicht – seit einem gewissen Vorfall stellen sich die Leute bei Lieferando die Frage, ob wirklich nur Superkräfte im Einsatz waren – oder weitaus finsterere Methoden aus den Tiefen des Cyberkriegs angewandt wurden. Ein DDoS-Angriff sorgte dafür, dass die Webseite des Unternehmens nur schwer bis gar nicht aufrufbar war. Das Problem wurde so ernst, dass die Seite letztendlich mehrere Stunden komplett offline gehen musste. Laut der IT-Abteilung, die die Spuren zurückverfolgen konnte, ist einer der Verantwortlichen der Konkurrent Lieferheld. Dieser erhielt zum besagten Zeitpunkt einen Besuch von den Beamten des Berliner Landeskriminalamts.

Die Razzia markierte den absoluten Höhepunkt im Konkurrenzkampf der beiden Anbieter, die dasselbe Geschäftsmodell verfolgen. Wie auch bei Lieferando können Kunden bei Lieferheld ihre Postleitzahl eingeben und Essen bestellen. Beide Unternehmen leben von den Provisionen, die sie von ihren Partnern erhalten. Gekocht wird lediglich von den Partnern der Online-Bestellplattformen.

Dass der Konkurrenzkampf groß ist, verdeutlicht das geschätzte Marktpotential in Europa: Insider schätzen dieses auf 15 Milliarden EUR jährlich. Lieferando erhielt erst im vergangenen Jahr frisches Kapital von seinen Geldgebern, nicht weniger als sechs Millionen EUR. Das Kapital von Lieferheld ist weitaus pompöser, das Unternehmen erhielt bisher 40 Millionen EUR. Welcher der beiden Unternehmen die Führungsposition einnehmen oder ausbauen kann, wird die Zukunft zeigen.

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