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Maschinenbau: Produktpiraterie kostet Milliarden

Maschinenbau: Produktpiraterie kostet Milliarden Maschinenbau: Produktpiraterie kostet Milliarden © geralt / pixabay.com

Die Produktpiraterie kostet den Maschinenbau jedes Jahr Milliarden. Daher müssen sich auch die deutschen Maschinenbauer immer stärker gegen die illegalen Kopien der eigenen Anlagen wappnen.

Jedes Jahr verursacht die Produktpiraterie im Maschinenbau Kosten in Milliardenhöhe. Nun müssen sich auch die deutschen Maschinenbauer zunehmend gegen die illegalen Kopien bei den eigenen Anlagen wappnen. Auf der Messe Hannover bezifferte der Branchenverband VDMA den Umsatzverlust allein im letzten Jahr auf eine Summe von rund 7,9 Milliarden Euro.

Könnte die Branche die Schadenshöhe als Umsatz erzielen, würden jedes Jahr knapp 38.000 Arbeitsplätze gesichert werden können. Wie eine Umfrage unter den insgesamt rund 380 Mitgliedsunternehmen ergeben hat, sind offenbar vor allem die Hersteller von Holzbearbeitungsmechanismen betroffen. Dahinter reihen sich die Hersteller von Textilmaschinen und Landtechnik ein. Wie bekannt wurde, sind insgesamt 71 Prozent aller Maschinen- und Anlagenbauer von der kostspieligen Produktpiraterie betroffen.

Damit hat die Zahl einen neuen Höchstwert erreicht. Noch vor zwei Jahren räumten lediglich 67 Prozent der Unternehmen ein, dass sie von der Produktpiraterie betroffen sind. Nach Angaben der Firmen handelt es sich bei China auch weiterhin um den Plagiatsweltmeister. Darüber hinaus kamen aber auch aus Deutschland zahlreiche Fälschungen. So zeigte etwa ein Viertel der Befragten auf deutsche Wettbewerber.

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