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News vom 19. Juni 2009

Die Löscharbeiten auf der Vogelinsel gestalten sich weiter schwierig, da auf der Insel kein Wasser zur Verfügung steht
Mellum. Zur Stunde ist das verheerende Feuer auf der Nordseeinsel Mellum im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer nach wie vor noch nicht vollständig gelöscht. Ein Sprecherin des Landkreises Mellum sagte am Vormittag, dass es zwar keine offenen Brände mehr gäbe, aber einzelne Glutnester die noch verbliebenen Vogelkolonien auf der unter Naturschutz stehenden Insel bedrohen.
Ein Löschhubschrauber der Bundespolizei soll im Laufe des Tages einen neuen Versuch unternehmen, das Feuer auf der Insel endgültig unter Kontrolle zu bringen. Wegen eines technischen Defekts am Wasserablasssystem war sein Einsatz am Donnerstag zunächst gescheitert.
Jedes Jahr brüten auf der Insel Mellum Tausende Vögel, darunter befinden sich auch seltene Arten wie Wiesenpieper, Silbermöwe und der Austernfischer. Am Mittwoch brach das Feuer auf der Nordseeinsel aus. Bisher sind den Flammen rund zehn Hektar Brutfläche zum Opfer gefallen.
Die Löscharbeiten gestalten sich schwierig, da auf der Insel kein Wasser zur Verfügung. Am Mittwoch war die Feuerwehr mit sogenannten Feuerpatschen angerückt, um damit die Flammen auszuschlagen. Zunächst galt der Brand am Mittwochabend als eingedämmt, später loderte das Feuer allerdings wieder auf. (mg/ddp)
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