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Michael Jackson rechnet in Tonbandaufnahmen mit seiner Familie ab

Michael Jackson rechnet in Tonbandaufnahmen mit seiner Familie ab Rechnet aus dem Jenseits mit seiner Familie ab: Michael Jackson. © Michael Kappeler/ddp

In den nun aufgetauchten Bändern redet der King of Pop Klartext über seine Eltern und Geschwister. Die Aussagen seiner Hinterbliebenen über den starken Zusammenhang der Jacksons dürften somit weiter angezweifelt werden.

Los Angeles. Rund zwölfeinhalb Wochen sind mittlerweile seit seinem Tod vergangenen – jetzt rechnet der am 25. Juni verstorbene King of Pop Michael Jackson quasi aus dem Jenseits mit seiner Familie ab. Während Jacksons Angehörige in aller Öffentlichkeit ihre Trauer bekunden, sind nun Tonbänder aus den 1980er Jahren aufgetaucht, in denen der Popstar seine wahren Gedanken über seine Eltern und Geschwister verrät.

Die britische Boulevard-Zeitung „News of the World“ hat die Aufnahmen, in denen Michael Jackson gegenüber dem Ghostwriter seiner Autobiografie „Moonwalk“ seine Brüder unter anderem als „faule Jammerlappen“, seine Mutter Katherine als „enttäuschend“ und seinen Vater Joe als „lieblos“ bezeichnet, veröffentlicht. Zudem sagte Jackson, er habe zu seinem Vater, der ihn und seine Geschwister als Kinder schlug, nie ein enges Verhältnis gehabt.

Seine Brüder hätten Jackson nie unterstützt

Über seine Brüder, mit denen der Sänger bei den „Jackson 5“ zusammen arbeitete, sagte Michael Jackson unter anderem, dass sie ihn nie unterstützt hätten. „Wenn wir an einer TV-Show oder an einem Video arbeiteten, saßen sie gelangweilt herum und stöhnten, während ich aufmerksam zusah und lernte“, so der King og Pop weiter. Weiter zog er her: „Man braucht Talent, aber manche Menschen sind einfach faul und wollen einfach keine Ideen entwickeln.“

Dann rechnet Jackson der Reihe nach mit den Mitgliedern der „Jackson 5“ ab: Über Tito (55) sagte der Popstar, er interessiere sich nur für Autos und jammere ständig. „Er ist ein schmieriger Affe“, so Jackson wörtlich. Auch an einem Bruder Marlon (52) ließ Michael kein gutes Haar: „Er kopiert mich auf der Bühne ständig. Was immer ich mache, er macht es mir direkt nach. Ich hasse es, wenn er das tut, weil er dabei so altmodisch aussieht.“

Jermaine habe sich immer nur für Frauen interessiert

Seinen Bruder Jermaine (54) bezeichnete Jacko als Womanzizer, dessen Selbstbewusstsein nicht groß genug sei, um ein erfolgreicher Solokünstler zu sein. Seine Qualitäten als Songwriter kritisierte der King og Pop ebenfalls: Als Künstler würden Jermaine so viele äußere Einflüsse den Stil und Schönheit seiner Werke verändern, bis es nicht mehr wirklich seine Arbeit sei. Seinen ältesten Bruder Jackie (58) bezeichnete Jacko einfach nur als stur und streitlustig.

An seinem jüngsten Bruder Randy (47), der zur Band stieß, als sie „The Jacksons“ wurden, bemängelte Michael Jackson, dass dieser nie seinen Rat annahm: „Er hört nicht und ist ziemlich eigensinnig“, so der Sänger wörtlich.

Auch Jacksons Mutter habe ihn enttäuscht

Doch nicht nur die männlichen Familienmitglieder bekamen ihr Fett weg. Obwohl er seine Mutter einmal als die ihm nahestehendste Person in seinem Leben beschrieb, sagte er: „Sie hat mich enttäuscht. Sie gab ein Interview über mich. Ich mag es nicht, wenn sie redet. Das geht Leute wie sie nichts an.“ Zudem habe Katherine Jackson sich nie Töchter gewünscht. Es sei ihr lieber gewesen, nur Söhne zu haben und das habe sie ihren Mädchen auch gesagt – und diese hätten ihrer Mutter zugestimmt. Dies sei Jackson zufolge auch der Grund, warum seine Schwestern gegenüber anderen Frauen so voreingenommen seien.

Seine Schwester La Toya (53)bezeichnete Jackson als nett und gehässig in einer Person. Nur auf seine jüngere Schwester Janet (43) ließ Jacko nichts kommen. Als sie die Familie verließ, um ihren Freund James DeBarge 1984 zu heiraten, sei er sehr eifersüchtig gewesen. Es sei für ihn ein großer Verlust gewesen, weil er und Janet bis dahin alles gemeinsam getan hätten.

Jackson wurde die Härte seiner Worte bewusst

Über seinen Vater Joe (80)sagte Jackson zudem, er würde leiden, wenn er einen Tag mit ihm verbringen müsste. Doch an einigen Stellen wurde dem 50-jährigen Superstar wohl bewusst, dass seine Worte zu deutlich waren. An einigen Stellen sagte er zu seinem Ghostwriter: „Das kannst du nicht drucken.“

Michael Jackson starb am 25. Juni dieses Jahres im Alter von nur 50 Jahren. Seit seinem Tod bekundet seine Familie den engen Zusammenhang der Jacksons und dass sie den Sänger sehr vermissen. Die nun aufgetauchten Tonbandaufnahmen lassen jedoch erneut stark an den Aussagen der Familie zweifeln. Die Original-Tonbandaufnahmen sind unter www.newsoftheworld.co.uk/ abrufbar. (ba/dts)

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