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Michael Jackson und James Brown teilten sich Drogen-Arzt

Michael Jackson und James Brown teilten sich Drogen-Arzt Verstorben: James Brown erlag 2006 einem Herzversagen. © Timm Schamberger/ddp

Neue Erkenntnisse im Fall Michael Jackson belasten seinen Leibarzt Conrad Murray. Dieser soll hoch verschuldet gewesen sein und bereits James Brown mit Medikamenten versorgt haben.

Noch immer fehlen die Autopsieberichte, die den Tod von Michael Jackson klären könnten. Und noch immer ermittelt die Polizei, welche Rolle Jacksons Leibarzt Dr. Conrad Murray bei Jacksons Ableben am 25. Juni gespielt hat. Neuesten Berichten zufolge soll Jackson sogar im Bett seines Arztes verstorben sein.

Wie der Onlinedienst „TMZ.com“ berichtet, sei der King of Pop in seiner Villa im Zimmer des Leibarztes verstorben, der ihm dort das tödliche Narkosemittel Propofol verabreicht habe. Angeblich wollte Murray auf diese Weise verhindern, dass Jacksons Familienmitglieder oder das Personal überraschend ins Zimmer platzen, wenn er die verschreibungspflichtigen und fragwürdigen Medikamente verabreicht. Bestätigt wurde diese Meldung bislang jedoch nicht.

Murray ging sprichwörtlich über Leichen

Sicher ist hingegen, dass Murray hochverschuldet und auf das Ärztehonorar von Michael Jackson angewiesen war. Wie die „Bild”-Zeitung berichtete, belaufen sich die Schulden des Arztes laut veröffentlichten Gerichtsunterlagen auf rund 770.000 Dollar. Dieser Schuldenberg könnte auch erklären, warum Murray im Mai seine Praxis in Las Vegas aufgab um eine Anstellung bei Michael Jackson sowie ein monatliches Einkommen von 150.000 Dollar anzunehmen. Und für eben jenes Geld könnte der Arzt sprichwörtlich über Leichen gegangen sein.

Um seinen Patienten bestmöglich zufrieden zu stellen, soll Murray Jackson alle seine geforderten Medikamente besorgt haben. Angeblich wurde der Arzt sogar allein aufgrund seiner Fähigkeit eingestellt, Jackson das Narkosemittel besorgen zu können, welches ihn ruhig einschlafen und aufwachen lassen sollte.

James Brown soll ebenfalls von Murray mit Medikamenten versorgt worden sein

Eine ähnliche Versorgungs-Mentalität soll Murray bereits bei James Brown gezeigt haben, der Murray ebenfalls als Arzt engagierte. Auch ihm soll der 51-jährige Kardiologe laut „New York Post“ alle seine gewünschten Medikamente besorgt haben. 2006 verstarb der „Godfather of Soul“ wie Jackson an Herzversagen. Und auch Brown soll wie der King of Pop schwer Medikamentenabhängig gewesen sein.

„James Brown und Michael Jackson waren unzertrennlich und sie hatten beide die gleichen Ärzte, die ihnen jedes Medikament besorgten, das sie brauchten“, zitiert die „Post“ Jacque Hollander, Browns langjährigen Assistenten und Produzenten. „Wenn James Brown Drogen wollte, wusste er, dass er die von den Ärzten in Dallas Houston, Las Vegas und Los Angeles bekommen kann.“ (gr/firstnews)

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