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Mittelmeer: Flüchtlingsboote senden erneut Notruf ab

Mittelmeer: Flüchtlingsboote senden erneut Notruf ab Mittelmeer: Flüchtlingsboote senden erneut Notruf ab © antriksh / pixabay.com

Auf dem Mittelmeer befinden sich erneut zahlreiche Flüchtlingsschiffe in Seenot. Auf den Booten befinden sich hunderte Flüchtlinge, die nach Europa gebracht werden sollten.

Erneut haben Flüchtlingsboote im Mittelmeer einen Notruf abgesetzt. Nach dem Flüchtlingsdrama am Wochenende befinden sich nun erneut hunderte Menschen in Seenot. Am Sonntag ertranken infolge eines Schiffsunglücks im Mittelmeer rund 900 Flüchtlinge, die aus Afrika kamen.

Nach Angaben der IOM in Genf ist am Montag erneut ein Flüchtlingsschiff in Seenot geraten. Laut dem Hilferuf sollen sich an Bord mehr als 300 Menschen befinden. Am späten Montagvormittag sind beim Untergang von einem Flüchtlingsboot vor der Insel Rhodos mindestens drei Menschen gestorben. Unter den Opfern soll sich auch ein Kind befinden. Nach den Angaben eines Vertreters der Hafenpolizei konnten noch 80 Flüchtlinge gerettet werden. Derweil ist noch unklar, wie viele Menschen sich genau auf dem Segelboot befunden haben.

Nach offiziellen Angaben lief das Schiff auf Felsen auf, die sich vor Rhodos befinden. Viele Menschen, die sich an Bord befanden, mussten von Helfern vor Ort aus dem Wasser gezogen werden. Wie bekannt wurde, waren 57 Gerettete wohlauf. Indes mussten 23 weitere Flüchtlinge in ein Krankenhaus von Rhodos gebracht werden.

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