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© Lukas Barth/ dapdDie lange geplanten Demonstrationen gegen die 47. Münchner Sicherheitskonferenz sind friedlich verlaufen. Im Vorfeld der Proteste wurden zwar drei Personen festgenommen, doch die Auftaktkundgebung und der Protestmarsch selbst sind nach Angaben der Polizei “komplett störungsfrei verlaufen”.
Eine Polizeisprecherin erklärte, dass zwei Menschen in Gewahrsam genommen wurden, weil sie unerlaubterweise ein Pfefferspray und ein Messer bei sich trugen. Die dritte vorübergehende Festnahme sei wegen einer Beleidigung erfolgt.
Ansonsten hatten die rund 3400 eingesetzten Polizisten in der bayerischen Landeshauptstadt alles im Griff, als mehrere Tausend Menschen, die dem Aufruf von über 90 Organisationen gefolgt waren, in der Innenstadt gegen die internationale Sicherheitskonferenz demonstrierten.
Nach abschließenden Polizeiangaben haben etwa 3200 Menschen, darunter 400 Autonome, an den Protestkundgebungen, zu denen unter anderem verschiedene Gewerkschaften und die Linkspartei unter dem Motto “Gegen die NATO-Kriegspolitik – Bundeswehr raus aus Afghanistan” aufgerufen hatten, teilgenommen. Nach Angabe der Veranstalter sollen hingegen rund 5500 Menschen demonstriert haben.
Derweil war der Verkehr in der Nähe des Tagungsortes, dem Hotel “Bayerischer Hof“ wie im Vorjahr gesperrt. Auch der Flugverkehr über dem Hotel wurde trotz nicht vorhandener konkreter Bedrohung weiträumig beschränkt.
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