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Antifaschistische Union kritisiert das Verhalten der Polizei
Rund 100 Neonazis haben sich am Samstagabend in Dortmund zu einem Konzert getroffen.
Dies teilte die Polizei am Sonntag mit. Es handelte sich hierbei um eine private Veranstaltung und nicht um eine verbotene Feier. Die Polizei Dortmund sowie die Stadt hatten das Konzert überprüft. Es seien keine Gesetzesverstöße festgestellt worden und es wurden auch keine Zwischenfälle verzeichnet.
Die Antifaschistische Union Dortmund kritisierte allerdings das Verhalten der Polizei. Die Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet hätten unter dem Schutz der Polizei «ungestört feiern und ihre antisemitischen und rassistischen Parolen skandieren» können, sagte einer ihrer Sprecher. Der Polizeipräsident und der Staatsschutz hätten sich als «absolut unfähig» erwiesen. (ddp/shu)
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