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Neuer Virus löst Cyberattacke aus

Neuer Virus löst Cyberattacke aus Neuer Virus löst Cyberattacke aus © Ronny Hartmann/ddp

Ein neuer Virus mit dem Namen miniFlame löst eine weitere Cyberattacke aus. Wie bekannt wurde, sollen bereits in mehreren Ländern Computer mit dem Virus infiziert sein.

Durch einen neuen Virus wurde eine weitere Cyberattacke ausgelöst. Von dem Virus mit dem Namen miniFlame sollen bereits Computer im Iran und dem Libanon betroffen sein. Das gab das russische Antivirus-Unternehmen Kaspersky Lab bekannt. miniFlame sei im Gegensatz zu Flame, der größeren Version des Virus, ein hoch präzises Angriffswerkzeug für Cyberattacken. Demnach hat es nach Angaben von Kaspersky Lab auch Angriffe des Virus auf Computer in Frankreich, sowie Litauen gegeben.

Die neue Cyberwaffe soll mit dem bekannten Flame-Virus verwandt sein. Wie Kasperksy Lab betonte, sei die Spionagesoftware, die auf den Namen miniFlame getauft wurde, zwar im Vergleich zu Flame klein, doch sie sei auch hoch flexibel. Die Flexibilität könnte den Virus besonders gefährlich machen. Wie der Spezialist für Viren bekanntgab, funktioniert miniFlame als eigenständiges Spionageprogramm. Es könnte sich bei ihm aber auch um eine Komponente von Flame oder eine Schadsoftware, die damit verwandt ist, handeln.

Alexander Gostjew unterstrich, dass sich miniFlame wesentlich präziser einsetzen lässt. Dagegen eignete sich der Computervirus Flame ursprünglich vor allem für große Spionageaktionen. Im Mai wurde der Virus Flame von Kaspersky Lab identifiziert. Es waren vor allem Ziele, die sich im Mittleren und Nahen Osten befinden, die von dem Virus betroffen waren. Bezugnehmend auf Medienberichte hatte es Flame demnach vor allem auf Dokumente abgesehen, die im Zusammenhang mit dem umstrittenen Atomprogramm im Iran stehen. Damals wurden die USA, sowie Israel als mutmaßliche Verursacher des Spionageprogramms vermutet.

Vermutlich handelt es sich bei miniFlame nach Einschätzungen von Kasperksy Lab um eine gezielte Cyberwaffe. Sie soll in einer zweiten Welle von Cyberangriffen eingesetzt werden. Laut Kaspersky Lab gab es weltweit bislang 50 bis 60 miniFlame-Angriffe. Betroffen waren Computer in den USA, Frankreich, dem Iran und dem Libanon. Weitere Angriffsziele befanden sich in Litauen. Erklärungen zufolge wird miniFlame von den Angreifern als Hintertür für den Datendiebstahl eingesetzt. Darüber hinaus dient der Virus für direkte Zugänge zu infizierten Systemen.

Dabei könnte die Entwicklung der neuen Spionagesoftware schon im Jahr 2007 begonnen haben. Sie dauerte schließlich bis Ende 2011. Grund für die lange Entwicklungszeit waren die vielen verschiedenen Versionen. Kaspersky Lab erklärte, dass der Spezialist derzeit davon ausgeht, dass von den Entwicklern von miniFlame schließlich dutzende Modifizierungen des Programms entwickelt wurden. Bislang konnten von dem Experten insgesamt sechs Versionen ausfindig gemacht werden. Sie stammen aus den Jahren 2010-2011. Zuvor wurde bei Flame bereits eine Verbindung mit dem Computerwurm Stuxnet hergestellt.

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