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Nissan Juke: Ungewöhnlicher Kleinwagen als ernstzunehmender Konkurrent des VW Polo

Nissan Juke: Ungewöhnlicher Kleinwagen als ernstzunehmender Konkurrent des VW Polo © Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Im Segment der Kleinwagen ist der VW Polo seit langem das dominierende Auto auf dem deutschen Markt. Allerdings ist das traditionsreiche Modell aus Wolfsburg bei weitem nicht konkurrenzlos und neben anderen etablierten Fahrzeugen wie dem Opel Corsa treten auch immer wieder andere Autobauer auf den Plan, die den Markt mit Neuerungen erobern wollen.

Dazu zählt seit knapp drei Jahren auch der Nissan Juke, der am 9. Oktober 2010 erstmals in Deutschland verkauft wurde und sich in Europa unerwartet großer Beliebtheit erfreut. Seit der internationalen Markteinführung wurden über 300.000 Einheiten des Nissan Juke verkauft und obwohl eigentlich in erster Linie für Europa gedacht, fand der Wagen auch in den USA und Asien reissenden Absatz.

Nissan setzt dabei auf einen für einen Kleinwagen eher untypischen Mix zwischen einem klassischen Kompaktwagen mit vier Türen sowie einigen Elementen von generell immer populäreren SUV, wodurch sich ein interessanter Crossover ergibt, der gar keine Langeweile aufkommen lässt. Auf den ersten Blick ist der 4,16 Meter lange Juke zwar sicherlich etwas gewöhnungsbedürftig, doch wer bei Autos keine völlig konservative Einstellung hat, dürfte den Wagen früher oder später als optisch ansprechend einstufen.

Markenzeichen des Juke, der im englischen Werk der Nissan Motor Manufacturing (UK) nahe Washington basierend auf der B-Plattform der Renault-Nissan-Allianz gebaut wird, sind die großen runden Scheinwerfereinheiten, die seitlich leicht nach oben gezogen werden, sowie die abgerundete Dachlinie, die dazu führt, dass der Nissan Juke ein wenig an ein Coupé erinnert. Interessant ebenfalls die Lösung bei den Hauptscheinwerfern, die sich als schmale Streifen über die Kotflügel ziehen.

Erhältlich ist der Nissan Juke mit vier verschiedenen Motoren, darunter ein Diesel. Während der 1,5-Liter-Diesel mit 81 kW/110 PS für ein flottes Vorankommen sorgt und außerdem mit einem Verbrauch von 5,1 Litern auf 100 Kilometern genügsam ist, reicht die Leistungspalette bei den Benzinern von 69 kW/94 PS über 86 kW/117 PS bis hin zum Top-Modell mit 140 kW/190 PS und Allradantrieb, wobei alle Benziner über einen 1,6-Liter-Vierzylinder-Ottomotor verfügen. Der stärkste Benziner ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h und schafft den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 in 8,6 Sekunden, womit er sich vor so manchem Wagen aus höheren Klassen nicht verstecken muss.

Im Vergleich zu anderen Kleinwagen ist der Nissan Juke mit einem Einstiegspreis von 15.190 Euro allerdings kein wirkliches Schnäppchen.

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