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Ölpest im Golf von Mexiko: Drittes Leck auf der Deepwater Horizon entdeckt

Ölpest im Golf von Mexiko: Drittes Leck auf der Deepwater Horizon entdeckt Verheerende Auswirkungen: Bei Ölkatastrophen kommt es meist zum Massensterben von Vögeln und Meerestieren. ddp (Archiv)

Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist noch immer nicht gebannt und droht größere Ausmaße anzunehmen, als bislang vermutet. Bedingt durch ein drittes Leck in der vor einer Woche gesunkenen Bohrinsel Deepwater Horizon, geht die Meeresschutzbehörde NOAA von etwa 800.000 Litern Rohöl aus, die täglich in den Golf von Mexiko fließen.

Bisherige Schätzungen, an denen der Ölkonzern BP nach wie vor festhält, berichteten von rund 160.000 Litern. BP-Betriebsleiter Doug Suttle erklärte laut Spiegel.de, dass sich das neu gefundene Leck oberhalb der bisherigen Öffnungen befinde. Dadurch könnte durch das Loch eine geringere Menge Rohöl auslaufen, als durch die anderen zwei Öffnungen.

Welche Angaben zutreffend sind, und welche Auswirkungen die Ölkatastrophe auf das Ökosystem haben wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt daher nicht klar definiert werden. Und auch bei der Größe des Ölteppichs existieren derweil unterschiedliche Angaben.

Ölfilm könnte schon heute die US-Golfküste erreichen

Während die Nachrichtenagentur Reuters von einer Fläche der Größe Bayerns spricht, also von über 70.000 Quadratkilometern, spricht Spiegel Online von 160 mal 72 Kilometern, was 11.520 Quadratkilometern entspricht. Und eben diese Fläche könnte laut sueddeutsche.de bereits heute die Küste des US-Bundesstaates Louisiana erreichen. Andere Schätzungen berichten, dass dies erst am morgigen Freitag der Fall sein wird.

Um dies zu vermeiden, hat die Küstenwache begonnen, Teile des Ölteppichs gezielt anzuzünden. Mit kleinen Feuern, die pro Stunde jeweils mehrere Liter Rohöl verbrennen sollen, könnte eine verheerende Ölpest und damit das Absterben von Flora und Fauna verringert werden. Ferner plant die Küstenwache vor Eintreffen des Ölfilms die an der Küste lebenden Vögel mit Feuerwerken und anderen Lärmquellen zu verscheuchen.

„Unsere höchste Priorität ist es, unsere Bürger und die Umwelt zu schützen“, erklärte Gouverneur Bobby Jindal laut sueddeutsche.de. Um dies auch zu können, beantragte er zusätzliche Mittel bei der US-Regierung, welche „von entscheidender Bedeutung“ seien, um das Ausmaß der drohenden Naturkatastrophe abzumildern. (gr)

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