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Ölpreise durch Hoffnung auf Notenbanken gestiegen

Ölpreise durch Hoffnung auf Notenbanken gestiegen Ölpreise durch Hoffnung auf Notenbanken gestiegen © Jens Wolf/ddp

Am Freitag sind die Ölpreise gestützt durch die Hoffnung auf eventuelle Konjunkturhilfen von Seiten der Notenbanken gestiegen. Auch weiterhin ist die Unsicherheit an den Märkten sehr hoch.

Gestützt durch die Hoffnung auf eventuelle Konjunkturhilfen sind am Freitag die Ölpreise gestiegen. Vor den am Sonntag stattfindenden Wahlen in Griechenland ist die Unsicherheit an den Märkten weiterhin sehr hoch. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete am späten Freitagnachmittag zur Juli-Lieferung 97,64 US-Dollar. Im Vergleich zum Donnerstag entspricht dies einem Plus von 47 Cent.

Darüber hinaus stieg auch der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI. Er kletterte um 24 Cent auf nun 84,16 US-Dollar. Nach aktuellen Gerüchten gebe es an den Märkten die Erwartung, dass von Seiten der großen Notenbanken rasch Notfallmaßnahmen ergriffen werden, wenn es zu einem ungünstigen Wahlausgang in Griechenland kommt. Die Ölpreise wurden nach Aussagen der Händler durch die leicht gestiegene Risikofreude gestützt.

Am Freitag notierte auch der Dollar etwas schwächer. Dadurch wurde Rohöl für den Anleger etwas günstiger. Die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank eine weitere quantitative Lockerung vornimmt, wurde zudem durch eine Reihe von enttäuschend ausgefallenen Konjunkturdaten erhöht. Die weitere Entwicklung an den Ölmärkten wird allerdings maßgeblich von dem Wahlausgang in Griechenland abhängig sein.

In den vergangenen Wochen wurden die Ölpreise durch die Unsicherheit im Vorfeld der Wahlen in Griechenland stark belastet. So ist der Preis für Rohöl der Opec zuletzt leicht gefallen. Bezugnehmend auf Berechnungen des Opec-Sekretariats lag der Preis für ein Barrel am Donnerstag im Mittel bei 95,22 US-Dollar. Im Vergleich zum Mittwoch entspricht dies einem Preisrückgang von 34 Cent.

Der durchschnittliche Ölpreis wird von der Opec täglich basierend auf den Preisen von den 12 wichtigsten Sorten des Kartells ermittelt. Auch weiterhin leiden die Rohstoffmärkte unter der Euro-Krise und den Zweifeln an einer baldigen Lösung. Zuletzt standen vor allem die Preise für Öl, Kupfer und Gold deutlich unter Druck. Neben den Wahlen in Griechenland sind die Ungewissheiten mit Blick auf die geplante Rettung der spanischen Banken eine Belastung für die Märkte.

Nach Einschätzungen von Experten werden die Belastungen auf den Märkten weiter anhalten. In Wien erklärte Saudi-Arabiens Ölminister Ali al-Naimi, dass das Ölkartell seine Förderung möglicherweise anheben müsse. Derzeit scheint das Thema jedoch zumindest zeitweise wieder vom Tisch zu sein. Die letzten Zahlen der Ölproduktion zeigten, dass die Förderung von den Opec-Mitgliedern auf den höchsten Stand in diesem Jahr gestiegen ist. Die Opec-Staaten haben im April täglich 32,964 Millionen Barrel gefördert. Dies entspricht einem Plus von 631.000 Barrel im Vergleich zum Vormonat. Etwa 40 Prozent der weltweiten Ölproduktion entfallen auf das Ölkartell.

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