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Gewann seinen ersten Oscar: Colin Firth. Der Brite wurde für die Hauptrolle in "The King's Speech geehrt". © Ronny Hartmann/dapdAm frühen Montagmorgen ist in Los Angeles die lange Nacht der Oscar-Verleihung 2011 zu Ende gegangen. Großer Abräumer des Abends war der in zwölf Kategorien nominierte Film “The King’s Speech”. Das Historiendrama über den stotternden britischen König Georg VI. gewann in vier Kategorien.
Hauptdarsteller Colin Firth durfte sich über seinen ersten Oscar überhaupt freuen. Seine Darstellung von König Georg VI. wurde mit dem Oscar als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Auch in den Kategorien Bester Film, Beste Regie und Bestes Oiginaldrehbuch wurde “The King’s Speech” mit einem Oscar bedacht.
Mit vier Oscars wurde auch der Film “Inception” von Regisseur Christopher Nolan ausgezeichnet. Zuvor in acht Kategorien nominiert, konnte er sich vor allem in den technischen Disziplinen wie Beste visuelle Effekte durchsetzen.
Über den Oscar als Beste Hauptdarstellerin durfte sich Schauspielerin Natalie Portman freuen. Sie wurde für ihre Darstellung der “Nina Sayers” in dem Psychothriller “Black Swan” ausgezeichnet. Für die 29-Jährige war es wie für Colin Firth ebenfalls der erste Oscar.
Kein Glück für deutsche Nominierte
Über drei Oscars durfte sich der Film “The Social Network” von David Fincher freuen. Zunächst in acht Kategorien nominiert, räumte die Entstehungsgeschichte des sozialen Netzwerks Facebook immerhin in den Kategorien Bester Schnitt, Beste Filmmusik und Bestes adaptiertes Drehbuch ab.
Die Deutschen hatten bei der Oscar-Verleihung 2011 aus dem Kodak Theatre hingegen kein Glück. Die Regisseure Jakob Schuh und Max Lang waren in der Kategorie Animierter Kurzfilm für “The Gruffalo” nominiert, mussten das goldene Männchen jedoch Shaun Tan und Andrew Ruhemann für “The Lost Thing” überlassen. Auch Komponist Hans Zimmer konnte keinen Oscar für die Beste Musik in “Inception” abräumen. Er musste Trent Reznor und Atticus Ross für “The Social Network” die Trophäe überlassen.
“The Grit” großer Verlierer
Enttäuschend verlief der Abend wiederum für die Brüder Joel und Ethan Coen. In zehn Kategorien waren sie mit ihrem Western “True Grit” nominiert – und gingen in allen Sparten leer aus. Über einen Oscar als Bester Nebendarsteller beziehungsweise Beste Nebendarstellerin durften sich Christian Bale und Melissa Leo für ihre Rollen in “The Fighter” freuen.
Präsentiert wurde die 83. Oscar-Verleihung von Anne Hathaway und James Franco. Mit ihren 28 und 32 Jahren waren sie die jüngsten Moderatoren, die jemals durch eine Oscar-Gala geführt hatten.
Alle Gewinner der Oscar-Verleihung 2011 gibt es auf der offiziellen Oscar-Homepage.
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