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News vom 09. Oktober 2008

PC Welt-Test: 24-Zoll-Monitore im Test

Auf die Größe kommt es an – zumindest bei Computer-Bildschirmen: Größere Monitore haben mehr Display-Fläche und erlauben damit eine größere Darstellung. So können beispielsweise hochauflösende HD-Filme (“High Definition”-Filme) in besserer Qualität abgespielt werden. Dafür besonders geeignet sind 24-Zoll-Bildschirme, die eine Auflösung von bis zu 1 920 x 1 200 Bildpunkte liefern.

Elf entsprechende TFT-Monitore hat die Zeitschrift “PC Welt” deshalb genauer unter die Lupe genommen. Die Flachbildschirme der Hersteller Benq, Eizo, Iiyama, Samsung, Acer, AOC, Hyundai, LG, Dell, NEC und Fujitsu-Siemens wurden in den Bereichen Bildqualität, Ausstattung, Handhabung, Service und Preis getestet. Insgesamt haben sie alle mindestens ein “befriedigend” erhalten, laut der Prüfer kann man “beim Kauf eines TFT-Monitors heute nicht mehr viel falsch machen”. Testsieger ist der Benq “G2400WD” mit der Note “sehr gut”.

Er liefert ein ansprechendes homogenes Bild und verbraucht mit 43 Watt pro Stunde im Betriebszustand vergleichsweise wenig Strom. Bei der Bildhelligkeit schwächelt das Gerät, die Farbkontraste sind dagegen gut. Mit einem Preis von rund 310 Euro ist der Monitor das günstigste Gerät im Testfeld. Mit geringen Abstrichen, aber immer noch mit der Wertung “sehr gut”, landet der Eizo “Flexscan S2431W” auf Rang zwei. Er liefert im Vergleich zu seinen Mitstreitern das beste Bild, auch beim Blick von der Seite erkennen die Prüfer praktisch keine Sichteinschränkungen. Die Reaktionszeit ist jedoch nur mittelmäßig. Im Betrieb verbraucht der Bildschirm 72 Watt Strom pro Stunde. Er kostet rund 750 Euro und ist damit das teuerste Test-Objekt. Ein gutes, aber nicht besonders helles Bild liefert der drittplatzierte Monitor Iiyama “B2403WS”. Die Reaktionszeit ist recht lang, die Darstellung jedoch homogen.

Der Strombedarf im Betrieb liegt bei 43 Watt/Stunde, beim Kauf werden rund 350 Euro fällig. In der Bewertung landet der Bildschirm damit zwischen den Noten “sehr gut” und “gut”. Am unteren Ende des Testfeldes finden sich der NEC “Multisync LCD-2470WVX” und der “Scenicview B24W-5″ von Fujitsu-Siemens. Beide Monitore liefern nur ein mittelmäßiges Bild, haben einen relativ hohen Stromverbrauch und gehören preislich zu den Schlusslichtern. Der NEC benötigt 80 Watt Strom, für ihn werden rund 460 Euro fällig.

Zehn Euro teurer ist der Fujitsu-Siemens mit einem Preis von 470 Euro, sein Stromverbrauch liegt bei 84 Watt. NEC erhält deshalb eine Bewertung zwischen “gut” und “befriedigend”, der Fujitsu-Siemens bekommt die Note “befriedigend”. cid/bp

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