News & Schlagzeilen aus aller Welt
News vom 06. Juli 2009
Am vergangenen Wochenende war in Hamburg einiges los. Neben den Ausschreitungen im Hamburger-Schanzenviertel, stürmte die Polizei eine Fan-Kneipe des FC St.Pauli.
Die Hamburger Polizei stürmte in der Nacht zum Sonntag die beliebte Szene-Kneipe „Jolly Roger“, dass berichten der Spiegel und die Hamburger Morgenpost am heutigen Abend. Wie immer waren an diesem Abend einige Anhänger des Kiez-Klubs FC St. Pauli in der Kneipe. Mit dabei war auch der St. Pauli Fan und freie Journalist Sven K. Mit Sicherheit wird der junge Mann diese Nacht nicht so schnell vergessen. K. befand sich als der Vorfall passierte direkt vorm „Jolly Roger“, mit einer kleineren Gruppen von Leuten. Dann begannen plötzlich Ausschreitungen zwischen einigen Besuchern vor der Kneipe und der Polizei. Nach Angaben der Hamburger-Polizei soll aus der Gruppe vor der Kneipe plötzlich ein Knallkörper in die Richtung der Beamten geflogen sein. Die Polizei behauptet das der Feuerwerkskörper von einem Journalisten gekommen sein soll. Direkt danach soll es zu einer Festnahme gekommen sein, dass berichtete der Polizeisprecher Ralf Meyer.
Es soll noch zu weiteren kleinen Auseinandersetzungen mit der Polizei vor der Kneipe gekommen sein. Warum die Polizei dann das Jolly Roger stürmte weiß bisher noch niemand. Angeblich sollen mehrere Chaoten in die Richtung der Kneipe gelaufen sein. Als sicher gilt aber aber, dass kein Randalierer in den Gastraum des Lokals gelaufen ist. Viele der Besucher in der Kneipe sollen eine Todesangst gehabt haben, da die Polizei schon mit Schlagstöcken und Pfefferspray in der Hand die Fan-Kneipe stürmte. Die Polizei soll dann sehr massiv gegen die Gäste in der Kneipe vorgegangen sein. Es soll einige Verletzte an diesen Abend gegeben haben auf Seiten der Gäste. Unter anderen auch der Journalist Sven K., dem die gesamten Vorderzähne ausgeschlagen wurden.
Besonders brisant an diesen Fall ist, dass es schon oft Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und den Fans des FC St. Pauli gekommen ist. Die Beziehung der Hamburger-Polizei zum Kiez-Klub ist schon seit langem sehr schlecht. Viele Fans des Klubs fühlen sich seit vielen Jahren in eine Schublade gesteckt. Klar ist auch dass die Polizei bei den letzten Krawallen sehr aggressiv zur Sache gegangen ist. Es wäre also gut möglich das einige Beamte sich schon alleine durch die Anwesenheit der Fans an diesem Abend bedroht gefühlt haben. Jetzt wird in den Dienststellen geprüft ob die Gewalt vielleicht tatsächlich von der Polizei aus ging. Außerdem wurden interne Ermittler jetzt zum Fall dazugezogen. Haupteinsatzleiter der Polizei (Peter Born) soll Untersuchungen zu diesem Fall nicht gewollt haben und soll bis zuletzt versucht haben, diese zu verhindern. Laut Angaben der Hamburger Morgenpost sollen jetzt 2 Anzeigen gegen den Einsatzleiter wegen Strafvereitelung vorliegen. Das letzte Wort zu diesem Fall ist noch lange nicht gesprochen. (dtn/fr)
Anzeige:Ähnliche Nachrichten:
Letzte Nachrichten
Auch in den News
Nach der Kaufhauskette Karstadt können nun wohl auch die Mitarbeiter der Woolworth-Filialen in Deutschland wieder aufatmen, denn endlich besteht Gewissheit darüber, dass die meisten der verbliebenen Filialen bestehen bleiben. Auch hier sorgten neu ausgehandelte Mietverträge dafür, dass die neuen Woolworth-Eigentümer – ein Konsortium aus Tengelmann-Gruppe und H. H. Holding GmbH – von den 162 Geschäften [...]
Mehr Nachrichten
Weitere Schlagzeilen