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News vom 08. Februar 2010
© Uwe Meinhold/ ddp
Die Deutsche Post plant die Einführung von Online-Briefen noch bis Mitte des Jahres.
Einem Artikel der „Wirtschaftswoche“ zufolge sollen die Online-Briefe der Deutschen Post bis Mitte des Jahres auf den Markt kommen. Sowohl online eingesandte Briefe, die dann von Boten zugestellt würden, als aoch komplett elektronisch übermittelte Briefe seien davon betroffen. Dem veröffentlichten Artikel nach soll der reine Email-Brief vermutlich zum Preis von 22 Cent eingeführt werden.
Dabei beruft sich die Wirtschaftswoche auf Informationen aus Unternehmenskreise. Allerdings wurde dieser Preis von der Deutschen Post bislang nicht offiziell bestätigt. In dem Artikel heißt es weiter, dass sich die Deutsche Post hinsichtlich der Preisgestaltung an bestehenden Angeboten, die zwischen acht Cent in Dänemark und 22 Cent in Kanada liegen, orientieren wird. Bereits Mitte Januar hatte die Post mitgeteilt, dass online eingesandte und von Boten ausgetragene Briefe 46 Cent (herkömmlicher Standardbrief 55 Cent) kosten werde und im Frühjahr auf den Markt kommen soll. Zur Genehmigung wurde ein entsprechender Antrag bei der Bundesnetzagentur eingereicht, die bis spätestens Februar eine Entscheidung über den Preisantrag der Post treffen muss. Außerdem soll laut Antrag der Post ein Kompaktbrief 73 Cent (gegenüber 90 Cent) sowie ein Großbrief 1,19 Euro (gegenüber 1,45 Euro) kosten.
In erster Linie will die Deutsche Post mit dem neuen Online-Brief große Versicherungen und Unternehmen gewinnen, deren Rechnungen oder Policen, die bislang per Brief verschickt wurden, künftig auf elektronischem Wege bei den Empfängern eingehen. Durch den Online-Brief verspricht sich die Post allein im ersten Jahr einen dreistelligen Millionenumsatz. Deshalb wirbt die Post zunehmend mit Zuverlässigkeit und Datenschutz.
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