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Private Altersvorsorge für Frauen

Frauen kümmern sich zu wenig um ihre private Altersvorsorge. Dabei lässt sich schon mit kleinen Beiträgen viel erreichen. Die R+V Versicherung informiert, wie Frauen sich ihren Freiraum auch später erhalten können.

Sabine gehört zu den Frauen, die genau wissen, was sie wollen. Eine schöne und entspannte Zeit nach dem Arbeitsleben zum Beispiel. Die 40-jährige arbeitet Vollzeit als Industriekauffrau in einer Lebensmittelfabrik im Ostwestfälischen. Sabines Kind lebt seit der Scheidung im vergangenen Jahr bei ihr, der Vater verdient gut und zahlt entsprechend Unterhalt. Nur: Für Reisen und Hobbys fehlt Sabine jetzt die Zeit. Aber wenn sie einmal aus dem Beruf aussteigt, soll sich das auf jeden Fall ändern.

In eine private Altersvorsorge investiert Sabine allerdings nicht. Was ihr in 25 Jahren zur Verfügung stehen wird, weiß sie nicht genau. Beim Thema Altersvorsorge sind Frauen in Deutschland vor allem eins: sorglos. Wovon sie später einmal leben werden, halten sie zwar für eine entscheidende Frage. Eine Antwort suchen jedoch nur wenige. „Frauen denken heute zu wenig darüber nach, was es wirklich bedeutet, wenn sie 300, 500 oder 1000 Euro im Monat weniger bekommen“, sagt Frank-Henning Florian, Vorstandsvorsitzender der R+V Lebensversicherung AG. Trotz leerer Rentenkassen und hoher Scheidungsraten zahlen mehr als 20 Prozent aller Frauen nicht in eine private Altersvorsorge ein, hat eine aktuelle Umfrage der R+V ergeben. Und noch einmal 17 Prozent investieren weniger als 50 Euro im Monat in eine private Rente.

Wer Ende 20, Mitte 30 oder Anfang 40 ist, plant selten lange im Voraus. Doch gerade für Frauen ist es wichtig, sich gründlich mit ihrer Altersversorgung zu beschäftigen. Denn eines ist beim Thema gesetzliche Renten sicher: Aufgrund der alternden Gesellschaft werden künftige Rentner weniger Geld bekommen als heutige, zahlen dafür aber mehr Beiträge. Frauen werden das besonders spüren. Altersarmut gilt ohnehin als typisch weibliches Phänomen. Heute erhalten Frauen nur halb so viel gesetzliche Rente wie Männer, ergab die Freiraum-Studie, die das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) im Auftrag der R+V erstellte: 2007 kamen Frauen im Bundesdurchschnitt auf 534 Euro im Monat; Männer dagegen erhielten 1021 Euro.

Einkommen im Alter ungleich verteilt

Diese Einkommensverluste im Rentenalter bringen den Frauen empfindliche Einschnitte in der Lebensqualität. Sie werden auf Einkaufsbummel und Wochenendausflug verzichten oder sogar eine günstigere Wohnung suchen müssen – verlassen sich Frauen auf die gesetzliche Rente, schrumpfen ihre persönlichen Freiräume.

Die Ursache für die Renten-Schere zwischen den Geschlechtern liegt in den Besonderheiten im Lebenslauf vieler Frauen. Mehrere Freiraum-Fallen lauern auf sie: Da ist einmal der immer noch existierende Einkommensunterschied zwischen den Geschlechtern. Nach wie vor verdienen Frauen rund 20 Prozent weniger als Männer, selbst wenn sie in der gleichen Position arbeiten. Die Folge: Sie zahlen weniger in die gesetzliche Rentenversicherung ein – entsprechend gering fallen ihre Rentenansprüche aus. Dies betrifft vor allem ältere Frauen mit gering qualifizierter Ausbildung, Teilzeit-Beschäftigte sowie alle, die in einem typischen Frauenberuf mit wenig Einkommen arbeiten.

Aber auch beim Rentenfaktor Berufsjahre ziehen Frauen den Kürzeren. Während Männer in den alten Bundesländern es im Schnitt auf 40 Jahre im Job bringen, schaffen Frauen nur 26 Jahre, sagt die Freiraum-Studie des HWWI. Kind und Karriere lassen sich in Deutschland auch heute noch schwer vereinbaren. Nehmen sich die Frauen eine Auszeit für den Nachwuchs, hat das Folgen für ihr Rentenkonto. Je mehr Kinder, desto weniger Rente, so die paradoxe Formel. Neue Rentenregeln sollen zwar das Risiko Kindererziehung abfedern: Mittlerweile werden drei Jahre Erziehungszeit auf die Rente angerechnet – ein Vorteil für jüngere Frauen. Für die meisten aber kommt das Gesetz zu spät. Die heute 40-jährigen etwa, die ab dem Jahr 2030 in Rente gehen, können kaum noch davon profitieren. Noch schlechter sieht es für die Frauen aus, die sich auf Gehalt oder Rente des Partners verlassen. Die Kürzung der Witwenrenten auf 55 Prozent, das neue Unterhaltsrecht für geschiedene Frauen – damit kann zehn oder 20 Jahre später sehr mager auf dem Konto aussehen.

Niedrigeres Gehalt, Kinder-Auszeiten, Scheidung – diese drei Freiraum-Fallen werden durch eine vierte noch verschärft: Denn Frauen haben statistisch eine längere Lebenserwartung als Männer – im Durchschnitt sind es fünf Jahre. Eine heute 35-Jährige kann damit rechnen, 87 Jahre alt zu werden. Geht sie mit 67 in Rente, liegen 20 Jahre Ruhestand vor ihr: Die gilt es zu finanzieren, inklusive teurer Pflege- und Betreuungskosten.

Rente – häufig immer noch Männersache

Trotz dieser Zukunftsszenarien gehen nur wenige Frauen das Thema Altersvorsorge aktiv an. Für den Lebensabend zu sparen, hat bei den meisten keine Priorität; Geld gilt auch heute vor allem als Männersache. Bei der Industriekauffrau Sabine war das genauso: Geld ist wichtig, darüber reden aber macht ihr keinen Spaß, um Finanzfragen kümmerte sich immer ihr Mann. Und so ahnt sie derzeit mehr, als sie es tatsächlich weiß: Weniger als die Hälfte des aktuellen Bruttogehalts wird ihr einmal übrig bleiben, wenn sie bis 67 arbeitet.

Per Freiraum-Check in die Zukunft blicken.

Damit Frauen wie Sabine ihre finanzielle Zukunft besser einschätzen können, hat die R+V Versicherung einen neuen und sehr einfachen Rechner entwickelt: den Frauen-Freiraum-Check. Er verbindet erstmals das Konsumverhalten von Frauen mit ihrem Verhalten in Sachen Altersvorsorge und prüft individuell, wie sich der persönliche Lebensstil später ändern wird. Damit zeigt dieser Rentenrechner weit mehr als die bekannte Versorgungslücke, den Euro-Unterschied zum letzten Nettogehalt. Den auf Erfahrungswerten von 24.000 Frauen basierenden Test haben Experten des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) im Auftrag der R+V Versicherung konzipiert.

Ein Blick in den Freiraum-Check würde wahrscheinlich auch Sabine überzeugen, dass der Gang zum Finanzberater lohnt. Denn eigentlich ist es gar nicht kompliziert. Würde die Vierzigjährige ab jetzt 150 Euro im Monat in ihre Zukunftsvorsorge investieren, beispielsweise in eine Riester-Rente, könnte sie ihre spätere Rente monatlich um 493 Euro aufstocken.

Der Freiraum-Check: www.freiraum-fuers-leben.de

Die R+V Versicherung

Die R+V Versicherungsgruppe zählt zu den größten deutschen Universalversicherern. Rund sieben Millionen Kunden nutzen die Angebote der R+V, die alle bekannten Versicherungsarten bereitstellt. Die R+V Versicherung versteht sich als Serviceversicherer. Über die rund 1.200 Volksbanken und Raiffeisenbanken mit fast 13.600 Zweigstellen ist die R+V Versicherung im gesamten Bundesgebiet präsent und für ihre Kunden schnell erreichbar. (mg/R+V)

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