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News vom 03. August 2009
© MalteserAmbulante Pflegedienste bieten teils unterschiedliche Leistungen an. Wer sich für einen solchen Dienst entscheiden muss, hat es nicht leicht. Einige wichtige Details sollten bei der Entscheidungsfindung beachtet werden.
Wird ein Pflegedienst benötigt, erhalten Versicherte von der Pflegekasse eine Auflistung der örtlichen Anbieter, mit denen ein Versorgungsvertrag besteht. Das heißt jedoch nicht, dass alle Dienste zum selben Preis arbeiten. Deshalb gilt es zunächst einmal, Anbieter mit einem passenden Leistungsspektrum zu finden und die anfallenden Kosten zu vergleichen. Im nächsten Schritt notiert man die für den individuellen Fall wichtigsten Grundaspekte auf einem Zettel, damit bei einem ersten Gespräch die entscheidenden Details nicht in Vergessenheit geraten.
Bei dieser anfänglichen Kontaktaufnahme ist auf die Freundlichkeit des Pflegedienstmitarbeiters zu achten. Werden die gestellten Fragen zufriedenstellend beantwortet, ist dies ein gutes Zeichen. Bestehen die Antworten lediglich aus schwammigen Aussagen, kann dies schon ein erstes Alarmsignal sein. Hier sollte klar erörtert werden, ob ein Gespräch zu einem späteren Zeitpunkt günstiger sein könnte, da der Pflegedienstmitarbeiter möglicherweise gerade unter Zeitdruck steht. Ist durch den ersten Kontakt ein positiver Eindruck entstanden, wird ein umfangreicheres persönliches Gespräch vereinbart. Meist stattet ein Pflegedienstmitarbeiter dann einen Hausbesuch ab, um das spätere Arbeitsumfeld zu sehen. Während dieser Unterhaltung ist ebenfalls darauf zu achten, ob auf die Fragen ausreichend eingegangen wird.
Unbedingt geklärt werden sollte die Erreichbarkeit des Pflegedienstes. Außerdem ist es wichtig zu besprechen, wer die Leistungen durchführt und über welche Qualifikationen das Personal verfügt. Vielen Menschen, die ambulante Pflege benötigen, ist eine feste Bezugsperson wichtig. Es ist somit ratsam, dass das versorgende Personal nicht ständig wechselt. Bei der Nachbereitung des Gesprächs kann weiterführendes Informationsmaterial helfen, das man sich aushändigen lassen sollte.
Ebenfalls sinnvoll ist es, mit dem Pflegedienstmitarbeiter zu vereinbaren, ihn später noch einmal persönlich kontaktieren zu können. Denn oft ergeben sich im Nachhinein weitere Probleme, deren Klärung für die Entscheidungsfindung von Bedeutung ist. (mp/sm)
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