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Reallöhne lediglich um 1,0 Prozent gestiegen © Sascha Schuermann/ dapdDie hohe Inflation hat in Deutschland im vergangenen Jahr die zum Teil kräftigen Lohnerhöhungen aufgefressen. Die Reallöhne stiegen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nur um 1,0 Prozent.
In Deutschland hat die hohe Inflation 2011 die zum Teil doch kräftigen Lohnerhöhungen aufgefressen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Reallöhne im vergangenen Jahr lediglich um 1,0 Prozent. Dagegen erreichten die nominalen Löhne ein Wachstum von 3,3 Prozent. Diesem stand 2011 jedoch eine Erhöhung der Verbraucherpreise um 2,3 Prozent gegenüber.
Für den kräftigen Anstieg der Nominallöhne sorgten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vor allem der weitere Abbau der Kurzarbeit und höhere Tarifabschlüsse. Auch Sonderzahlungen wirkten sich positiv auf die Entwicklung aus. Die Nominallöhne lagen 2011 bezugnehmend auf die Statistik im ersten und zweiten Quartal sogar mehr als vier Prozent über dem Niveau von 2010.
Im dritten Quartal 2011 konnte noch ein Wachstum von 3,0 Prozent verzeichnet werden. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lag der Anstieg im vierten Quartal des letzten Jahres nur noch bei 2,1 Prozent. Dieser Anstieg reichte in den letzten drei Monaten des Jahres nicht mehr aus, um den hohen Preisanstieg auszugleichen.
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