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© NASA/ Deutscher Wetterdienst/ ddpEin riesiger Sandsturm hat am Samstagmorgen die Stadt Peking in gelben Staub gehüllt.
Am Morgen lag über der chinesischen Hauptstadt eine dichte Sandschicht, die sich natürlich auch auf das öffentliche Leben der Stadt auswirkte: Auf dem internationalen Flughafen starteten mehrere Flüge mit erheblicher Verspätung und die Menschen wurden dazu angehalten, zuhause zu bleiben. Die Luftqualität sein gesundheitsgefärdend, deshalb sollten die Einwohner körperliche Anstrengungen vermeiden und ihre Häuser nur noch mit Atemmaske und Schutzbrille verlassen, wenn unbedingt nötig. Wer sich trotzdem auf die Straße wagte, musste mit stark eingeschränkter Sicht rechnen.
Chinesische Medien berichteten, dass der Sturm schon vorher im Nordosten gewütet hatte, in den Regionen Gansu und Ningxia müsste mit Ernteschäden gerechnet werden. Von dem Sturm, der nach Einschätzung von Meteorologen noch bis Montag andauern wird, seien 16 Millionen Menschen betroffen.
Immer wieder sind solche heftigen Sandstürme im nördlichen China zu beobachten. Ihre Staubwolken sind teilweise noch in den USA zu spüren. Experten glauben, dass die starke Trockenheit und die zunehmende Entwaldung für diese Naturphänomene verantwortlich sind. Die chinesische Regierung investiert zwar Millionen Dollar in die Neuanpflanzung von Bäumen, doch der zunehmende Wasserbedarf und der Klimawandel erschweren die Bemühungen.
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