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News vom 23. März 2009
Die Finanzkrise hat einen wesentlichen Einfluss auf die Altersvorsorge der Menschen genommen. Viele Riester-Sparer sind vom niedrigen Aktienkurs betroffen.
Viele Riester Sparer stellen sich aktuell die Frage, was sie tun sollen, wenn ihr angespartes Kapital durch die weltweite Aktienkrise unter die eingezahlten Beträge gefallen ist.
Zahlreiche Fondsgesellschaften haben ihre Anleger über den aktuellen Stand ihrer Riester-Anlagen informiert, was bei vielen zu einem richtigen Schock geführt hat. Sparer, die bei der Kapitalanlage auf Aktienfonds gesetzt haben, leiden derzeit massiv unter den gefallenen Kursen.
Nun stellt sich den Anlegern die Frage, wie sie auf die aktuelle Situation reagieren sollen. Macht es noch Sinn in den aktuellen Fonds einzuzahlen oder sollte man die Zahlungen bis auf weiteres Aussetzten oder sogar den Anbieter wechseln? Grundsätzlich kann man auf jeden Fall festhalten, dass jeder Sparer auf jeden Fall seine eingezahlten Beiträge plus die staatlichen Zulagen erhalten wird, wenn der Fonds bis zum Rentenbeginn gehalten wird. Dies regelt die “Nominalwertgarantie”.
Merten Larisch, Altersvorsorge-Experte bei der Verbraucherzentrale Bayern stellte zudem fest, dass die Zulagen “sogar eine Mindestrendite” garantiert. Bei einem Wechsel in einen anderen Fonds entfällt allerdings die “Nominalwertgarantie”, ein solcher Schritt sollte daher gut überdacht werden. Auch von einem Wechsel von Aktien auf Zinspapiere rät der Experte ab.
Entscheidet sich ein Sparer dennoch für einen Wechsel, so ist es auf jeden Fall wichtig, die neue Vertragsnummer und den neuen Anbieter dem Alten mitzuteilen, damit die angesparten Beträge plus Zulagen auf den neuen Vertrag übertragen werden. In der Regel fällt hierfür allerdings eine Gebühr an. (dtn/fm/pixelio)
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