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Die US-Raumfähre Atlantis wird am kommenden Montag zum fünften und letzten Mal zum Hubble-Weltraumteleskop aufbrechen um dort die technischen Anlagen runzuerneuern und zwei wissenschaftliche Instrumente auszutauschen. Anschließend soll Hubble sich selbst überlassen bleiben und noch einige Jahre lang Daten zur Erde schicken. Hubble soll voraussichtlich in den frühen 2020er Jahren außer Dienst gestellt und im Pazifik versenkt werden.
Das Weltraumteleskop Hubble ist nicht nur das bekannteste, sondern mit Kosten von etwa 15 Milliarden US-Dollar auch das teuerste Weltraumforschungsinstrument. Seit 19 Jahren umrundet es bereits die Erde und hat die Sicht auf das Universum entscheidend mitgeprägt. Hubble ist ein Gemeinschaftsprojekt der NASA und der ESA, den europäischen Astronomen stehen laut der 1977 geschlossenen Vereinbarung 15% der Beobachtungszeit zur Verfügung, tatsächlich sind es aber deutlich über 20%.
Der Hubble-Nachfolge, das “James Webb Space Telescope” soll 2013 seine Reise ins All aufnehmen. Anders als Hubble arbeitet es vor allem in Infrarotbereich und soll durch den Blick in dicke Staubwolken, in denen gerade Sterne geboren werden, die ersten Galaxien im sehr jungen Universum untersuchen. Es kreist nicht wie Hubble um die Erde, sondern wird sozusagen im All “geparkt”. Wartungsmissionen sind bei diesem Teleskop nicht mehr möglich.
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