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Schleswig-Holstein tritt als letztes Bundesland dem Glücksspiel-Staatsvertrag bei

Schleswig-Holstein tritt als letztes Bundesland dem Glücksspiel-Staatsvertrag bei

Die Grundvoraussetzung zum legalen Eröffnen eines Online-Casinos ist der Besitz einer Glücksspiellizenz. Diese muss dort beantragt werden, wo der Unternehmenssitz ist. Da bis vor kurzen in Deutschland das Betreiben eines Online-Spielcasinos verboten war, wichen die Casino Anbieter auf Länder wie Malta oder der Isle Of Man aus.

Doch am 19.12.2012 hat Schleswig-Holsteins Innenministerium die ersten Glücksspiel-Lizenzen für Online-Casino-Spiele in Deutschland ausgestellt. Von 30 Antragsteller haben bisher lediglich dreizehn Betreiber die begehrte Lizenz für sechs Jahre erhalten – die andere stecken noch im Genehmigungsverfahren. Für die Prüfung der Einhaltung aller notwendigen Voraussetzung ist die Landesregierung in Schleswig-Holstein zuständig.

Die Antragsteller werden vor Erteilung der begehrten Genehmigung anhand diverser Kriterien überprüft. Im besonderen Fokus des Genehmigungsverfahrens liegt die Sicherheit und Transparents der Betreiber. Aber auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die Zuverlässigkeit der Bewerber sind Grundvoraussetzungen, ebenso wie eine stündliche Spieleunterbrechung der Software der Online-Spiele. Zudem müssen für den Nutzer die Gewinne und Verluste genauestens aufgelistet werden und der Spielstand muss stets aktuell sein.

Als letztes Bundesland ist nun Schleswig-Holstein dem Glücksspiel-Staatsvertrag beigetreten. Der Staatsvertrag setzt den Online-Spielcasinos allerdings deutlich engere Grenzen als das liberalere schleswig-holsteinische Gesetz. So ist Online-Poker nicht erlaubt und die Anzahl der Sportwettenanbieter auf zwanzig begrenzt. Andere Online-Casino-Betreiber, die ebenso alle vorgenannten Kriterien erfüllen, können sich auf weitere Lizenzen bewerben. Doch aufgrund der Zugangsvoraussetzungen ist diese Hürde nicht einfach zu bewältigen!

Was ist beim Start-up mit einem Online-Casino zu beachten?
Wie bei jeder anderen Unternehmensgründung auch ist der wichtigste Punkt die Erstellung eines Geschäftsplans. Denn die Gründung eines live Online-Casinos erfordert eine Menge an finanziellen Mitteln, die gut durchdacht sein müssen. Da der Existenzgründerzuschuss der Bundesagentur für Arbeit inzwischen nur noch eine Kann-Zahlung ist und auch Banken dem Geschäftskonzept „Online-Casino“ eher kritisch gegenüberstehen, sollten die Geldmittel daher möglichst aus eigenen Quellen stammen.

Neben der Glücksspiel-Lizenz wird eine Online-Casino-Software benötigt, die noch weitere Kosten durch Updates, Service und Support erzeugt. Dabei ist es nicht einfach, den Kriterien der Deutschen Regelungen zu entsprechen und oftmals ist auch keine Lizenz für das eigene Land erhältlich, sondern man muss sich in Regionen wie „Malta“ oder der englischen Insel „ Isle of Man“ anmelden.

Auf Malta werden die Lizenzen zunächst für 5 Jahre vergeben und sind in 4 Klassen unterteilt. Zunächst wird eine monatliche Glücksspiel-Steuer für die Lizenz berechnet. Für die Variante „Casino Type Games“ werden für die ersten 6 Monate jeweils etwa 4.600 Euro berechnet. Ab dem 7 Monat steigt diese Gebühr auf etwa 6.900 Euro pro Monat an und wird bis zum Ende der Laufzeit erhoben. Hinzu kommt, dass man eine spezielle Unternehmensform wählen muss, zu der man ein klassenabhängiges Stammkapital investieren muss. Das Kapital einer „Malta Gaming Ltd.“ schlägt mit zwischen 40.000 Euro und 100.000 Euro zu Buche. Die Marketingkosten sind ebenso nicht zu unterschätzen und auch das Personal, welches den Online-Support möglichst mehrsprachig an 7 Tage die Woche 24 Stunde täglich abwickelt, sind mit einzukalkulieren. Dazu addieren sich noch die üblichen Kosten für die Büromiete, der Bürotechnik wie EDV, Telefon, aber auch Kontoführungsgebühren und Gebühren für den Zahlungsprovider und für den Steuerberater. Man sollte also in etwa mit einem 6-Stelligen Kapital zum Einstieg rechnen und dazu noch den hohen behördlichen Aufwand bedenken.

Auf der Seite https://schweingehabt.expert/casinos können sich Gründungs-Interessenten einen Überblick über bisherige Konzepte einiger Online-Varianten verschaffen. Darunter sind nicht viele, die den langen Weg gegangen sind, ihr Unternehmen in Malta anzumelden. Dies Verdeutlicht, dass nur ein geringer Teil diesen langen Weg gehen kann, um so ein spezielles Start-Up zu gründen.

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